{"id":1119,"date":"2014-04-29T18:01:05","date_gmt":"2014-04-29T17:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=1119"},"modified":"2014-04-29T18:01:05","modified_gmt":"2014-04-29T17:01:05","slug":"tag-86-88-die-letzten-tage-im-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=1119","title":{"rendered":"Tag 86 &#8211; 88: Die letzten Tage im Iran"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 86 &#8211; 27.April<\/h2>\n<p>Mashhad &#8211; Ruhetag: 22 &#8211; 29 Grad, Sonne<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir heute unsere Transit-Visa beim Turkmenischen Konsulat abholen. Leider ist diese aber am Sonntag geschlossen. Nun gut, die Zeit dr\u00e4ngt ja nicht so sehr, wenn ich mein Visum am Montag bekomme, ist alles noch im Zeitplan. Immerhin haben wir schon die erforderlichen Kopien des Reisepasses machen lassen.<br \/>\nVali hatte uns zum Konsulat begleitet und f\u00fchrte uns im Anschluss noch zu seinem Arbeitsplatz. Er verkauft und repariert Teppiche und nachdem Bazil und Simon die Idee ge\u00e4u\u00dfert hatten, eventuell einen Teppich kaufen zu wollen, wurde Vali nat\u00fcrlich hellh\u00f6rig. In einem 4-st\u00f6ckigen Geb\u00e4ude dr\u00e4ngen sich unz\u00e4hlige L\u00e4den, die im gro\u00dfen Stil Teppiche verkaufen. F\u00fcr Einzelpersonen ist es eher schwer, hier ein passendes St\u00fcck zu finden. Hier kaufen haupts\u00e4chlich Gro\u00dfh\u00e4ndler ein, die gleich mal 100 St\u00fcck mitnehmen. Da ist es auch nicht so wichtig, wie das einzelne St\u00fcck aussieht&#8230; Von Teppichen verstehe ich pers\u00f6nlich ja nicht wirklich viel, aber offenbar sind diejenigen, die mir ins Auge gestochen sind dann doch immer die teuersten gewesen. Auch ich durfte nun am eigenen Leib einmal erfahren, wie es ist, in ein Verkaufsgespr\u00e4ch mit einem Teppichh\u00e4ndler involviert zu werden. Nach gut einer halben Stunde glaubt man schon fast, ohne Teppich nicht mehr leben zu k\u00f6nnen. Schlussendlich haben wir aber alle das Teppichhaus ohne Teppich verlassen.<br \/>\nDie eigentliche Hauptsehensw\u00fcrdigkeit lag direkt vor uns: Das Areal um den Heiligen Schrein des Imam Reza. Hier pilgern j\u00e4hrlich fast 20 Millionen Menschen her, um zu beten. Im Vorfeld wusste ich schon, dass der eigentliche Schrein nur f\u00fcr Moslems zug\u00e4nglich ist. Als wir alle Taschen und Fotoapparate abgegeben hatten und gerade durch die Sicherheitskontrolle durch waren, wurden wir sofort abgefangen und nach gut einer viertel Stunde wurde uns ein eEnglisch sprechender Guide zur Seite gestellt. Dies hatte leider zur Folge, dass wir uns ab sofort nicht mehr wirklich frei bewegen konnten. Ich hatte den Eindruck, als ob wir ganz bewusst stets m\u00f6glichst weit entfernt vom eigentlichen Zentrum des Ortes gehalten wurden. Uns wurde nahegelegt, das Museum zu besuchen, doch auch hier konnte man sich nicht frei bewegen. Stets war der Guide um uns herum und hielt die Gruppe zusammen. Immerhin konnte man im Museum die fr\u00fcheren Schreine besichtigen. Im Abstand von allen paar hundert Jahren wird der Schrein n\u00e4mlich erneuert.<br \/>\nAtmosph\u00e4risch war der Besuch des Areals aber wirklich nicht. Vielmehr f\u00fchlte ich mich wie ein ungebetener Gast, der irgendwie unterhalten wird, um keinen \u00c4rger zu machen&#8230; Dem Guide fielen laufend neue Ausreden ein, warum wir nicht mehr vom Areal sehen k\u00f6nnen. Irgendwann kommt dann der Moment an dem man f\u00fcr sich selbst beschlie\u00dft, das Ganze einfach bleiben zu lassen. Man l\u00e4uft dann nur noch stoisch dem Guide hinterher und hofft, dass man bald wieder draussen ist.<br \/>\nDiese \u00dcberbevormundung ist teilweise wirklich anstrengend. Im Nachhinein hatten wir es bedauert, als Gruppe das Areal betreten zu haben. Ken erz\u00e4hlte uns am Abend, dass er sp\u00e4ter noch einmal alleine vor Ort war und ohne Probleme das ganze Areal besichtigen konnte. Nun gut, f\u00fcr mich hat es diesmal nicht geklappt.<br \/>\nEin wenig lie\u00df ich mich noch durch die Stadt treiben und suchte dann aber auch wieder den Weg zur\u00fcck ins Hostel. Es war unsagbar hei\u00df und ich sehnte mich nach der schattigen Terrasse vor Valis Wohnzimmer. Immerhin hatte ich heute meinen Ruhetag, warum also in dieser Affenhitze durch die Stadt irren&#8230;<\/p>\n<h2>Tag 87 &#8211; 28.April<\/h2>\n<p>Mashhad &#8211; kurz vor Shurak Maleki: 70km; 3:53h im Sattel; 21 &#8211; 29 Grad, wechselhaft \/ Regen<br \/>\nCamping<\/p>\n<p>So, f\u00fcr heute stand der zweite Gang zum Konsulat an. Zu unserer \u00dcberraschung wartete nur eine Person vor uns. Der Beamte hinter dem winzigen Guckfenster empfing mich in freundlichem Englisch. Nur noch ein zweites Mal den Antrag ausf\u00fcllen, die Kopie des Passes und ein Foto abgeben und nach einer Stunde sollte das Visum abholbereit sein.<br \/>\nGerade als wir das Konsulat verlie\u00dfen, kam uns eine 4er Gruppe Motorradfahrer entgegen. Andr\u00e9, Michel, Tiarry und John Luke waren vor vier Wochen in Genf aufgebrochen und sind nun auf dem Weg in die Mongolei. Mit ihren schweren Maschinen fallen sie im Iran nat\u00fcrlich sofort auf. Wer motorradbegeistert ist, kann ihre Strecke auf Facebook verfolgen (www.facebook.com\/motosoie). In netter Gesellschaft konnten wir so die Wartezeit f\u00fcr das Visum direkt vor dem Konsulat verbringen. Immer wieder kamen Einheimische vorbei und bestaunten die Maschinen. Die Vier berichteten ebenfalls davon, dass sie hin und wieder von der fast schon aggressiven Gastfreundschaft \u00fcberfordert sind. Nachdem sie aber mit ihren Motorr\u00e4dern weitaus schneller unterwegs sind, als ich mit dem Rad, halten sie sich auch nie so lange in einem Land auf wie ich. Um diesen Punkt beneideten mich die vier beispielsweise. Dass ich die Pamir-Gegend mit dem Fahrrad durchfahren will, konnten sie aber trotzdem nicht ganz glauben. Sie hatten bereits von der Schweiz aus alle ihre Visa organisiert und sind nun mit einem relativ engen Zeitplan konfrontiert. Gleich nachdem sie ihre Visa in Empfang genommen hatten, ging es weiter zur Grenze. F\u00fcr mich hei\u00dft das noch zwei Tage radeln&#8230;<br \/>\nGl\u00fccklich, das Visum in der Tasche zu haben ging es zur\u00fcck zum Hostel. Chris hatte leider weniger Gl\u00fcck. Bei seinem Antrag in Ankara gab es offenbar Probleme, sodass er jetzt erneut um ein Visum ansuchen muss. Nachdem er aber ohnehin erst Anfang Juni in Uzbekistan einreisen will stellt das f\u00fcr ihn nicht das gro\u00dfe Problem dar. Er macht sich vielmehr Sorgen, wie er es schafft, sein Iran-Visum zweimal zu verl\u00e4ngern. Doch als wir vor dem Konsulat noch alle zusammenstehen kommen zwei Franzosen vorbei, die gerade vor kurzem ihr Visum zum zweiten Mal verl\u00e4ngert hatten&#8230; Immerhin doch noch ein Lichtblick f\u00fcr Chris.<br \/>\nEs war ein bisschen ein eigenartiges Gef\u00fchl, alleine aus Mashhad loszuradeln. Simon und Bazil werden ca. 3 Tage nach mir \u00fcber die Grenze fahren. Nachdem ich Tyson und Hanne in Uzbekistan treffen will, werde ich vermutlich auch den beiden Franzosen wieder \u00fcber den Weg laufen. Tyson ist n\u00e4mlich noch ein wenig weiter entfernt, sodass ich eine Ehrenrunde einlegen werde, um auf ihn zu treffen&#8230;<br \/>\nDie Stadtausfahrt verlief v\u00f6llig reibungslos. Ich kaufte noch frisches Gem\u00fcse ein und pl\u00f6tzlich war die Stadt aus. Es ging einige Kilometer flach dahin, bis pl\u00f6tzlich unz\u00e4hlige LKWs die Stra\u00dfe bev\u00f6lkerten. Auf einer Strecke von ca. 15km befanden sich unz\u00e4hlige Kiesgruben neben der Stra\u00dfe. Fast eine Stunde fuhr ich durch ein Gemisch aus Ru\u00df und Staub. Freies Atmen war selten m\u00f6glich. Zu meinem Pech frischte der Wind auch noch ziemlich auf, sodass ich von nun an starken Gegenwind hatte. Vielleicht schon ein kleiner Vorgeschmack auf Turkmenistan?<br \/>\n50km mit kr\u00e4ftigem Gegenwind waren genug f\u00fcr heute. Interessanterweise bauten sich hinter mir kr\u00e4ftige Regenwolken auf. Und obwohl der Wind von vorne kam, holte mich der Regen dann doch noch ein. Gerade rechtzeitig konnte ich mein Zelt auf einem H\u00fcgel neben der Stra\u00dfe aufstellen. Zum allerersten Mal musste ich sogar die Abspannseile verwenden, weil der Wind so stark am Zelt r\u00fcttelte. Ich hoffe mal, dass morgen sowohl Regen, als auch Wind wieder nachlassen.<\/p>\n<h2>Tag 88 &#8211; 29.April<\/h2>\n<p>Kurz vor Shurak Maleki &#8211; Sarakhs: 123km; 5:45h im Sattel; 24 &#8211; 29 Grad, Sonne<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Die ganze Nacht \u00fcber r\u00fcttelte der Wind am Zelt. Ich hatte schon Angst, die Heringe w\u00fcrden nicht standhalten. Als ich in der Fr\u00fch w\u00e4hrend einer Regenpause kurz aus dem Zelt schaute, hatte sich dann auch wirklich die H\u00e4lfte schon fast ganz gel\u00f6st. Immerhin hatte ich im Zelt die Nacht trocken und unbeschadet \u00fcberstanden. Ich lie\u00df mir heute etwas Zeit und hoffte, dass der Regen noch nachlassen w\u00fcrde und tats\u00e4chlich, gegen 8 Uhr h\u00f6rte es wirklich auf zu regnen und die Sonne bahnte sich ihren Weg. Zu meinem Gl\u00fcck war der kr\u00e4ftige Wind auch verschwunden und so konnte ich mich gut gelaunt auf die letzte Etappe bis zur Grenze machen. Bis nach Mazdavand verlief die Strecke in leichtem Auf und Ab. Nun galt es noch einmal \u00fcber eine H\u00fcgelkette zu klettern. Die Sonne brannte ziemlich und so beschloss ich mich kurz vor dem Anstieg noch im Schatten auszurasten. Just wurde ich vom Restaurantbesitzer auf einen Tee eingeladen. Einer seiner G\u00e4ste war ein Stra\u00dfenbauingenier, der gerade mit seinen Kollegen auf dem Weg nach Sarakhs ist, weil seine Firma dort die Stra\u00dfe erweitert. Schon gestern hatte er mich aus Mashhad rausradeln gesehen. Zur St\u00e4rkung brachte er mir noch ein Care-Paket mit N\u00fcssen und Limonade vorbei.<br \/>\nAls der &#8220;Gipfel&#8221; erklommen war, \u00f6ffnete sich wieder eine v\u00f6llig neue Landschaft. Die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelte sich durch eine faszinierende Gesteinsw\u00fcste. Vereinzelt sah man kr\u00e4ftige, gr\u00fcne B\u00e4ume, die offenbar unterirdische Wasserquellen anzapften, weil sonst war die Umgebung mehr als trocken.<br \/>\nDer Verkehr hatte deutlich nachgelassen. Einzig die vielen LKWs, die G\u00fcter zur Grenze transportierten durchbrachen immer wieder die faszinierende Stille.<br \/>\nIm Schatten eines verfallenen Restaurants machte ich eine ausgiebige Mittagspause. Seit vorgestern bin ich stolzer Besitzer einer Eierbox, sodass ich nun endlich im Supermarkt frische Eier kaufen kann. Das heutige Omelett war ein Traum!<br \/>\nSeit Mashhad hatte die Besiedelung schlagartig abgenommen. Nun f\u00e4hrt man nur noch im Abstand von 30 &#8211; 40km durch kleine D\u00f6rfer, die meist zur G\u00e4nze aus Lehmh\u00fctten bestehen. Am Stra\u00dfenrand sieht man immer wieder sehr gro\u00dfe Schafherden und Nomaden mit ihren Zelten. Ich bin froh, dass ich mich in Mashhad ausreichend mit Wasser und Proviant eingedeckt habe. F\u00fcr die ersten Tage in Turkmenistan steht mir aber dasselbe Spiel bevor. Der Wasserverbrauch ist bei den aktuell herrschenden Temperaturen enorm hoch und es soll noch w\u00e4rmer werden&#8230;<br \/>\nAm fr\u00fchen Nachmittag erwischte es dann meinen Vorderreifen. Pl\u00f6tzlich durchbrach ein lautes Pfeifen die angenehme Stille. Ein Fremdk\u00f6rper im Mantel war aber nicht zu finden&#8230; und siehe da, der Schlauch war einfach aus freien St\u00fccken eingerissen. Zweimal versuchte ich die Stelle zu flicken, doch dann griff ich auf den Ersatzschlauch zur\u00fcck. Ich war gerade dabei, das Loch zu flicken, als meine Stra\u00dfenbaufreunde vorbeikamen und ihre Hilfe anboten. Da ich dachte, gerade fertig geworden zu sein, lehnte ich dankend ab. Bevor sie wieder weiterfuhren gab es aber noch eine Banane, einen Schokosnack und einen Ananassaft. Manchmal kommt diese Gro\u00dfz\u00fcgigkeit wirklich zum rechten Moment.<br \/>\nSchlussendlich schaffte ich es dann doch noch, das Rad wieder zum Laufen zu bringen und konnte die letzten Kilometer bis Sarakhs in Angriff nehmen.<br \/>\nNachdem ich noch relativ viel RIAL besitze, beschloss ich mir heute noch einmal ein Hotel zu g\u00f6nnen. Eine Dusche und wenn m\u00f6glich Internet. Zuvor erledigte ich aber noch meine Eink\u00e4ufe in der Stadt. Als ich an der Ampel stand wurde ich von Emi kurz abgefangen und in seinen Uhrenladen eingeladen. Beim Tee jammerte er mich ein wenig voll, wie schwer das Leben im Iran ist und dass er so gerne weg m\u00f6chte. Seine Freundin kann er nur abends \u00fcber Facebook kontaktieren, weil die Familien nicht wirklich einverstanden sind, Ersparnisse hat er keine und offenbar ist ihm in Sarakhs auch ziemlich fad&#8230; Da es bereits langsam dunkel wurde, versuchte ich das Gespr\u00e4ch irgendwie zu einem Ende zu bringen und machte mich auf, ein Zimmer in einem der beiden Hotels im Ort zu beziehen. Lustigerweise waren die vier Schweizer Motorradfahrer gestern auch hier abgestiegen&#8230;<br \/>\nMorgen gehts nun nach Turkmenistan. Ein Monat Iran liegt hinter mir. Ein h\u00e4ufiges Auf und Ab, aber r\u00fcckblickend gesehen eine grunds\u00e4tzlich sehr angenehme Reiseerfahrung. F\u00fcr Fahrradtouristen ist der Iran durchaus ein gutes Reiseland. Man muss sich aber dessen bewusst sein, dass das Verkehrsaufkommen und vor allem auch die Fahrstile unglaublich sind. Die Abgasbelastung und auch die Umweltverschmutzung durch M\u00fcll am Stra\u00dfenrand ist unsagbar gro\u00df. In guter Erinnerung wird aber die Offenherzigkeit der Menschen bleiben. Auch wenn hin und wieder etwas mehr Privatsph\u00e4re durchaus w\u00fcnschenswert gewesen w\u00e4re, werde ich mich noch lange an die Gastfreundschaft und das gro\u00dfe Interesse der Iraner erinnern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 86 &#8211; 27.April Mashhad &#8211; Ruhetag: 22 &#8211; 29 Grad, Sonne Hostel Eigentlich wollten wir heute unsere Transit-Visa beim Turkmenischen Konsulat abholen. Leider ist diese aber am Sonntag geschlossen. Nun gut, die Zeit dr\u00e4ngt ja nicht so sehr, wenn ich mein Visum am Montag bekomme, ist alles noch im Zeitplan. 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