{"id":1199,"date":"2014-05-10T14:01:55","date_gmt":"2014-05-10T13:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=1199"},"modified":"2014-05-18T08:15:31","modified_gmt":"2014-05-18T07:15:31","slug":"tag-97-99-erholen-krafte-sammeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=1199","title":{"rendered":"Tag 97 &#8211; 99: Erholen, Kr\u00e4fte sammeln"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 97 &#8211; 99 (08. &#8211; 10.Mai)<\/h2>\n<p>Samarkand: 3 Ruhetage<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Bisher war immer ich derjenige, der als Erster aufgebrochen ist, heute starten die Motorradjungs in Richtung Pamir Highway und ich sehe mir das Spektakel vom Hoteleingang aus an. Man kann durchaus von Spektakel reden. Zuerst verwandeln sich die zuvor ganz handsam wirkenden Burschen in krieger\u00e4hnliche Gestalten, dann werden bei laufendem Motor die Maschinen bepackt. Umst\u00e4ndlich man\u00f6vrieren sie ihre schweren Maschinen vom Parkplatz auf den Gehsteig und schlingern in Richtung Stra\u00dfe. Noch ein kurzes Aufheulen der Motoren und dann sind sie verschwunden.<br \/>\nF\u00fcr mich hei\u00dft es jetzt ebenfalls Sachen packen und \u00a0 in die Unterkunft meiner Wahl umziehen. Bahodir B&amp;B ist offenbar \u00e4hnlich wie Vali\u00b4s Homestay eine bekannte Gr\u00f6\u00dfe bei Fahrradtouristen. Ein begr\u00fcnter Innenhof bietet ausreichend Platz um im Schatten dem Trubel der Stadt zu entkommen und den m\u00fcden Beine ein wenig Ruhe zu g\u00f6nnen. Die Wand hinter dem langen Esstisch ist voll mit Postkarten, Visitenkarten, Fotos etc. die Fahrradreisende, Motorradtouristen, Backpacker oder Globetrotter mit dem Caravan hinterlassen haben. Man findet auch ein paar bekannte &#8220;Gesichter&#8221;, von denen man in verschiedenen Internetblogs schon gelesen hat.<br \/>\nGegen Mittag rollen auch Gayle und John (http:\/\/slothsonwheels.blogspot.com) bei Bahodir ein. Ich schlendere etwas plan- und orientierungslos durch die Stadt und versuche erst einmal ein Gef\u00fchl f\u00fcr den Ort zu bekommen. \u00c4hnlich wie Bukhara ist auch Samarkand von vielen Touristen bev\u00f6lkert. Schon am ersten Tag in der Stadt f\u00e4llt auf, dass die Stadt stets zwei Gesichert hat. Einerseits gibt es das strahlend saubere und gr\u00fcne Samarkand, das man haupts\u00e4chlich um die Hauptattraktion, den Regestan findet, und andererseits gibt es auch die nicht asphaltierten Stra\u00dfen mit den einfachen H\u00e4usern, offenen Kanalrinnen und freilaufenden H\u00fchnern. Der gro\u00dfe Lebensmittelmarkt, an dem ich bereits gestern mit dem Rad vorbeigefahren bin wirkt auf mich irgendwie zu geordnet. Es scheint so, als ob die Anlage erst vor kurzem in Betrieb genommen wurde. Wie auf dem Bazar sind die einzelnen Produkte stets auf einem Ort konzentriert. \u00dcber den K\u00f6pfen der Markth\u00e4ndler weisen Schilder auf Uzbekisch und Englisch zu den einzelnen Abteilungen. Ein bisschen f\u00fchlt man sich wie im Supermarkt und weniger wie auf einem orientalischen Markt. Dennoch kann man sich langsam durch die Reihen der Marktst\u00e4nde schieben lassen und die Vielfalt an Gew\u00fcrzen, N\u00fcssen, Reis und Mehl bestaunen. Die Auswahl an Obst und Gem\u00fcse ist eher beschr\u00e4nkt. Es wird prim\u00e4r regionales verkauft. Gurken und Tomaten, ein paar Erdbeeren, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten etc. Exotische Fr\u00fcchte sucht man vergeblich.<br \/>\nIch informiere mich schon mal \u00fcber den aktuellen Dollarkurs auf dem Bazar. Offenbar hatte ich an der Grenze relativ schlecht getauscht. Es ist aber auch schwer, wenn man nicht wei\u00df, wie der offizielle Schwarzmarktkurs ist. Ganz offiziell ist der Dollarkurs 1:2200. Ich hatte an der Grenze 1:2700 gewechselt, hier auf dem Bazar bekommt man aber nach ein bisschen Handeln 3000 SOM f\u00fcr 1Dollar.<br \/>\nIm Gegensatz zu Bukhara ist Samarkand viel weitl\u00e4ufiger. Die Sehensw\u00fcrdigkeiten sind \u00fcber die ganze Stadt verteilt und so legt man doch einige Meter zur\u00fcck wenn man von einem Ort zum anderen will. F\u00fcr den ersten Tag hatte ich mir aber nicht allzuviel vorgenommen. Vielmehr wollte ich einfach einmal die Atmosph\u00e4re aufschnappen. In der N\u00e4he der gro\u00dfen Tamur-Statue wird die Springbrunnenanlage von ein paar Jungs als Swimmingpool verwendet. So etwas sollte eigentlich in jeder Stadt existieren. Gerade bei solchen Temperaturen w\u00e4re Baden in den st\u00e4dtischen Brunnen eigentlich perfekt&#8230;<br \/>\nSchon auf dem Weg in Richtung Samarkand ist mir aufgefallen, dass \u00fcberall geputzt und erneuert wird. Die Betonleitplanken werden per Hand neu gestrichen, Gras wird aus den Ritzen der Gehsteigplatten gezupft, in der Stadt werden die Absperrgitter neu gestrichen, die Schulkinder putzen die Fenster der Klassenzimmer und der Rasen wird mit der Schere zurechtgestutzt&#8230; Es wirkt so, als ob sich das Land f\u00fcr einen gro\u00dfen Augenblick herausputzt. Mitte Mai findet in Samarkand eine gro\u00dfe Wissenschaftskonferenz statt. Scheinbar kommt der Pr\u00e4sident auch vorbei. Mag sein, dass dies Grund genug daf\u00fcr ist, dass jeder zum Putzdienst erscheint. Allerdings muss ich mich schon fragen, wieviel freier Wille hier wirklich vorhanden ist. Paradoxe Welt. Auf der einen Seite Stra\u00dfen, die mit Schlagl\u00f6chern gespickt sind, aufgebrochene Gehsteige, fehlende Kanalisation etc. und auf der anderen Seite frischer gr\u00fcner Rasen, der per Hand zurechtgestutzt wird.<br \/>\nDer Putzgedanke springt aber schlussendlich auch auf mich \u00fcber und ich g\u00f6nne meinem Rad die lange ersehnte Reinigung. Die letzten Tage im Iran und Turkmenistan hatten doch ordentlich viel Staub in die Kette getrieben. Vor dem Hostel wird das Rad geputzt, laufend kommen Neugierige vorbei und begutachten mein Werkzeug und das Rad. Zwei Burschen sind besonders neugierig und scherzen ein wenig mit mir, ob ich ihnen nicht den Letherman oder mein Schloss schenken m\u00f6chte. Auf einmal flitzt einer der beiden mit meinem Satz Imbusschl\u00fcssel davon. Anfangs denke ich, der Rotzl\u00f6ffel kommt gleich wieder, doch offenbar ist die Freude \u00fcber den eben erstandenen Schatz so gro\u00df, dass er sich nicht mehr blicken l\u00e4sst. Ein wenig entt\u00e4uscht beende ich den Gro\u00dfputz, wechsle mal wieder die Kette und lasse den Tag in aller Ruhe ausklingen.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es trotz Feiertag einen Laden in direkter N\u00e4he zum Hostel, der Imbusschl\u00fcssel verkauft. Somit ist der Werkzeugsatz wieder komplett.<br \/>\nIm Hostel f\u00e4llt mal wieder das Internet aus und ich weiche schlie\u00dflich ins Hostel des Sohnes aus. Dort gibts funktionierendes Netz. Anfangs dachte ich, dass die Internetversorgung im Iran schwierig war, aber jetzt werde ich eines Besseren belehrt. \u00dcberhaupt Internet zu finden ist schon mal eine Herausforderung und dass es dann auch einigerma\u00dfen flott ist, das ist eher ein Gl\u00fccksspiel. Jederzeit kann die Verbindung auch wieder weg sein. Mal schauen, wie sich das ganze auf der weiteren Reise entwickelt. F\u00fcr die Pflege des Blogs stellt das durchaus eine Herausforderung dar.<br \/>\nIm Hostel Abdu treffe ich auf Thomas und Thomas aus Dresden, die mit ihrem Rad von Tehran in Richtung Tashkent unterwegs sind. Die beiden hatten bereits im Iran Gabu aus Ungarn getroffen. In den letzen Tagen war Gabor ja mit Gayle und John unterwegs. Somit wird kurzerhand noch ein Treffen in meinem Hostel vereinbart. W\u00e4hrend wir uns dann zum zweiten Mal verabschieden rollt gerade ein weiteres Fahrradpaar in Richtung unseres Hostels. Auf einen Schlag 8 Fahrradfahrer&#8230; Wie es scheint, bleibt man in Uzbekistan wirklich nicht lange alleine. Und die meisten kennen sich von unterwegs.<br \/>\nSo&#8230; f\u00fcr heute hatte ich mir vorgenommen, mal ein wenig mehr von der Stadt zu sehen. F\u00fcrs erste muss aber erst mal Geld gewechselt werden. Am Bazar ist ein Geldwechsler schnell gefunden, allerdings muss ich hart verhandeln, bis ich den gew\u00fcnschten Wechselkurs bekomme. Daf\u00fcr werde ich aber auch noch meine eingerissene 20 Dollar Note los, von der ich schon gedacht hatte, dass sie niemand mehr annimmt. Bisher wurde jeder Dollar Schein ganz genau auf eventuelle Fehlstellen hin untersucht. Ein wenig paradox, wenn man betrachtet, wie die lokale W\u00e4hrung behandelt wird&#8230;<br \/>\nMein erster Eindruck von gestern verst\u00e4rkt sich auch heute wieder. Immer wieder werden einem die unterschiedlichen Gesichter der Stadt bewusst. Es gibt eine ziemlich harte Grenze zwischen dem touristischen Samarkand und dem Teil der Stadt, der prim\u00e4r von Einheimischen benutzt wird. Vermutlich existiert diese Grenze so stark weil die meisten Touristen in gro\u00dfen Gruppen unterwegs sind und sich demnach auch nur auf vorgegebenen Pfaden bewegen. In den ruhigen Seitengassen wird dann immer wieder mal auch das Gespr\u00e4ch gesucht. Voller Stolz zeigt mir ein \u00e4lterer Herr seinen kleinen Garten mit den Maulbeerb\u00e4umen und weist mich mehrfach darauf hin, dass die drei H\u00e4user dahinter alle ihm geh\u00f6ren. Es wirkt so, als ob sich wirklich nur sehr selten Touristen in diesen Teil der Stadt verirren.<br \/>\nAuf der Suche nach interessanten Flecken verschl\u00e4gt es mich auf den Friedhof. Zu meiner \u00dcberraschung versammeln sich dort eine Vielzahl beeindruckender Mausoleen. Von der Ferne hatte ich nur die chaotisch angeordneten Grabsteine auf dem h\u00fcgeligen Gel\u00e4nde ausmachen k\u00f6nnen, aber jetzt findet man sich in Mitten von detailreichen kleineren Mausoleen. Da ich den Friedhof praktisch vom Hinterausgang her betreten habe, bin ich auch um das obligatorische Eintrittsgeld gekommen. Ich hatte mich schon gewundert, dass f\u00fcr die Besichtigung der Mausoleen kein Eintritt zu bezahlen ist, aber als ich zum Haupteingang kam, sah ich dann schon die Kasse&#8230; Das Eintrittsgeld zu den gro\u00dfen Sehensw\u00fcrdigkeiten ist teilweise recht ordentlich. Da sammelt sich \u00fcber den Tag schon einiges zusammen. Nachdem ich ohnehin ohne Reisef\u00fchrer unterwegs bin, lasse ich mich einfach \u00fcberraschen, was mir \u00fcber den Weg l\u00e4uft. Auch hier in Samarkand ist das Friedhofsareal sehr h\u00fcgelig. Gr\u00e4berh\u00fcgel w\u00fcrde wohl eher passen. Als ich auf dem Weg nach Samarkand war sind mir unterwegs auch schon derartige Gr\u00e4berh\u00fcgel aufgefallen. Besonders interessant anzusehen sind die vielen Portraits der Verstorbenen. Man kann recht deutlich erkennen, dass das gro\u00dfe Areal in Volksgruppen aufgeteilt ist. Aber alle teilen offenbar die Tradition, ein gro\u00dfes Portrait auf den Grabstein gravieren zu lassen.<br \/>\nMein Weg f\u00fchrt mich in den Teil der Stadt, der von den Russen errichtet wurde. Mit der Altstadt gibt es praktisch keine Verbindung. Hier wieder ein v\u00f6llig anderes Bild. Gro\u00dfe Alleen mit vielen B\u00e4umen, Sowjetarchitektur und sogar eine russische Kirche&#8230; Man f\u00fchlt sich wie in einer v\u00f6llig anderen Welt. Nichts mehr zu sp\u00fcren vom Seidenstra\u00dfenflair.<br \/>\nVon der Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke die zum Regestan f\u00fchrt hat man einen herrlichen Blick auf die vor mir liegenden Berge. Zwar ist es ein wenig diesig, doch immerhin lassen sich die schneebedeckten Gipfel erkennen. Ein erster Vorgeschmack auf das, was mich in den n\u00e4chsten Wochen erwartet.<\/p>\n<p>An meinem dritten Ruhetag betrachte ich die Stadt noch einmal im fr\u00fchmorgendlichen Licht. Auch jetzt wird wieder eifrig gekehrt und geputzt. Es weht eine k\u00fchle Briese durch die Stadt, doch diese fr\u00fchmorgendliche Stimmung, wie ich sie in Bukhara erlebt habe, kommt hier irgendwie nicht auf. Viel zu viel Trubel bereits um kurz nach sechs.<br \/>\nIch beschlie\u00dfe, genug von der Stadt gesehen zu haben und ziehe mich erneut ins Hotel Abdu zur\u00fcck um dort Informationen f\u00fcr die weitere Reise zu sammeln. Im Kopf bin ich schon wieder auf der Stra\u00dfe. Wenn alles klappt werde ich in zwei Tagen mit Tyson und Hanne zusammentreffen. Zuletzt hatten wir uns in Tiflis gesehen und noch dar\u00fcber gescherzt, dass wir uns ja noch einmal in Uzbekistan treffen k\u00f6nnten.<br \/>\nDie Tage, an denen man wirklich nichts macht sind sehr selten auf dieser Reise. An meinem dritten Tag in Samarkand g\u00f6nne ich mir einmal den Luxus, nur im Schatten zu sitzen, im langsamen Internet zu surfen und Emails zu lesen \/ zu schreiben. Ein bisschen Kontakt mit der Heimat&#8230; Dar\u00fcber hinaus stehen diverse organisatorische Dinge an, die stets verschoben wurden, genau dazu ist jetzt der richtige Moment.<br \/>\nZum ersten Mal mache ich mir jetzt schon Gedanken \u00fcber die R\u00fcckreiseroute von Moskau aus. Das Visum f\u00fcr Russland kann ich leider nicht unterwegs beantragen, weshalb ich meinen Pass nach Deutschland schicken muss. Wenn das schon passiert, sollte ich mir im Vorfeld klar sein, ob ich noch ein alternatives Visum ben\u00f6tige. Von Moskau aus k\u00f6nnte man direkt \u00fcber Wei\u00dfrussland nach Polen reisen, oder alternativ \u00fcber die Baltischen L\u00e4nder ausweichen. In Bishkek m\u00f6chte ich meinen Pass dann in die Heimat schicken, bis dahin sollte ich mir im Klaren sein, wie es dann weitergeht. Nachdem ich mir das Russische Visum zuschicken lassen muss, werde ich vermutlich meine Reiseroute ein wenig \u00e4ndern. Anfangs wollte ich direkt von Peking aus nach Wladiwostok reisen. In China l\u00e4uft aber irgendwann das Visum aus, weshalb ich lieber in S\u00fcdkorea auf die Post mit dem Visum f\u00fcr Russland warte.<br \/>\nDerartige organisatorische Dinge erledigt man stets sehr ungern von unterwegs. Am liebsten w\u00fcrde ich einfach immer weiterradeln, aber daf\u00fcr leben wir noch in einer Welt mit zu vielen Grenzen. Zum Gl\u00fcck \u00f6ffnen sich immer mehr L\u00e4nder. Noch vor kurzem musste man f\u00fcr Kirgistan ein Visum beantragen, jetzt kann man ganz entspannt ohne einreisen. Auch die Mongolei \u00f6ffnet sich jetzt &#8211; zumindest schon mal f\u00fcr Deutsche. Hier kann man seit letztem Jahr nun auch f\u00fcr 30 Tage ohne Visum einreisen. Also vielleicht doch noch ein Abstecher in die Mongolei???<br \/>\nNun gut, dar\u00fcber kann ich mir noch lange genug Gedanken machen. Meine Tage in Samarkand sind nun langsam gez\u00e4hlt. Es geht wieder weiter. Erst mal in Richtung S\u00fcden und dann auf nach Dushanbe! Tag 100 steht bevor&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 97 &#8211; 99 (08. &#8211; 10.Mai) Samarkand: 3 Ruhetage Hotel Bisher war immer ich derjenige, der als Erster aufgebrochen ist, heute starten die Motorradjungs in Richtung Pamir Highway und ich sehe mir das Spektakel vom Hoteleingang aus an. Man kann durchaus von Spektakel reden. 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