{"id":2363,"date":"2014-10-29T20:03:15","date_gmt":"2014-10-29T18:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=2363"},"modified":"2014-10-29T20:03:15","modified_gmt":"2014-10-29T18:03:15","slug":"tag-270-272-endlich-wieder-im-plus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=2363","title":{"rendered":"Tag 270 &#8211; 272: Endlich wieder im Plus"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 270 &#8211; 27.Oktober<\/h2>\n<p>Krestzi &#8211; Veliky Novgorod: 90km; 3:57h im Sattel; 4 &#8211; 6 Grad, bedeckt<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>Die letzten Tage in der K\u00e4lte setzen mir anscheinend schon ein wenig zu. Trotz der Umstellung auf Winterzeit f\u00e4llt es mir Morgens immer schwerer in die G\u00e4nge zu kommen. Daf\u00fcr gab es heute eine freudige \u00dcberraschung&#8230; Plusgrade schon zum Start. Es scheint, ich habe den russischen Winter hinter mir gelassen. Schon gestern war der Schnee neben der Stra\u00dfe zusehends weniger geworden und nun ist schon gar nichts mehr davon zu sehen. Auch auf den Fl\u00fcssen sieht man nur noch selten etwas Eis, man k\u00f6nnte schon meinen, es ist Fr\u00fchling&#8230;<br \/>\nDie Sonne l\u00e4sst sich aber den ganzen Tag nicht blicken, was sich ein wenig auf die Stimmung schl\u00e4gt. Ich beschlie\u00dfe den heutigen Tag etwas k\u00fcrzer zu halten und daf\u00fcr einen Zwischenstop in Veliky Novgorod einzulegen. Auf der Karte sieht es so aus, als ob es sich um eine richtige Stadt handelt. Die 90km bis nach Veliky Novgorod sind heute haupts\u00e4chlich eine mentale Herausforderung. Die vorbeidonnernden LKWs, die immergraue Landschaft, die k\u00fchlen Temperaturen und die schier endlosen Geraden zehren ein wenig an den Nerven. Es wird Zeit, dass wieder etwas Abwechslung in den Tag kommt. Zumindest nach den \u00fcberfahrenen Tieren auf der Stra\u00dfe zu urteilen scheinen hier viele F\u00fcchse und Waldkauze zu leben. Gestern noch dachte ich &#8211; das ist wirklich eine Gegend, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen&#8230; F\u00fcr die Tierwelt ist die Schneise, welche die M10 durch das sonst recht unber\u00fchrte Terrain schneidet, sicherlich kein leicht zu \u00fcberwindendes Hindernis. Aber auch f\u00fcr viele Auto- \/ LKW Fahrer endet die Fahrt auf der Schnellstra\u00dfe nicht gl\u00fccklich. Immer wieder sieht man am Stra\u00dfenrand Mahnmale aus Lenkr\u00e4dern, Blumenbukets, oder auch nur einzelne Blumenstr\u00e4u\u00dfe in den B\u00e4umen. Die M10 fordert ob des starken Verkehrs ziemlich viele Opfer.<br \/>\nWie aus dem Nichts taucht dann die Stadt auf. Kein Speckg\u00fcrtel, keine vorgelagerte Industrie&#8230; Auf einmal ist man mitten drin. Eigentlich ein recht sympathisches St\u00e4dtchen. Im Hostel bin ich der einzige Gast, und werfe mich gleich einmal unter die hei\u00dfe Dusche, um die kalten F\u00fc\u00dfe wieder aufzutauen. Dank eines fr\u00fchen Starts heute Morgen habe ich ausreichend Zeit, mir ein wenig die Stadt anzuschauen. Das Internet bezeichnet Veliky Novgorod als eine der historisch bedeutendsten St\u00e4dte Russlands. Nun gut, mit solchen Aussagen muss man ja immer ein wenig vorsichtig sein, aber zugegeben &#8211; zu sehen gibts vieles. Gegr\u00fcndet wurde die Stadt im Jahr 859 und z\u00e4hlt sicherlich zu den \u00e4ltesten St\u00e4dten in Russland. Seit 1992 auch UNESCO Weltkulturerbe. Die Dichte an Kirchen ist schwer zu \u00fcbertreffen. Im Zentrum der Stadt liegt der Kreml, die alte Burg. Innerhalb der massiven Befestigungsmauer befinden sich zahlreiche historische Geb\u00e4ude &#8211; haupts\u00e4chlich Kirchen &#8211; aus dem 11.- bis 15. Jahrhundert. Irgendwie beruhigend zu sehen, dass es hier in der Gegend auch etwas anderes als Holzh\u00e4user gibt. Eine der Hauptattraktionen der Stadt, das 1862 eingeweihte Millenium Russia, steht zentral im Kreml und soll an das 1000 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um Russlands erinnern. Im zweiten Weltkrieg wollten die Deutschen das Denkmal abtransportieren und nach Deutschland schaffen &#8211; man fragt sich schon, auf welche Ideen die Menschen im Krieg oft kommen&#8230;<br \/>\nDer Kreml von Novgorod liegt direkt am Fluss Volkhov der die Stadt in zwei H\u00e4lften teilt. Im Sommer scheint hier am Ufer viel los zu sein, jetzt bei dem herbstlich grauen Wetter eilen die Leute recht z\u00fcgig \u00fcber die Br\u00fccke, die H\u00e4nde tief in den Taschen vergraben, obwohl es eigentlich gar nicht mal so kalt ist.<br \/>\nF\u00fcr mich mal eine willkommene Abwechslung gem\u00fctlich durch die Stadt zu schlendern nachdem ich die vergangenen Tage ziemlich monoton auf dem Rad verbracht habe.<br \/>\nBis St. Petersburg sind es jetzt vermutlich noch zwei Tagesetappen, dann ist der n\u00f6rdlichste Punkt der Reise erreicht. Ein wenig neugierig war ich ja dann doch und habe die Wetterprognose studiert. Es hat den Anschein, als ob ich wirklich aus dem Gr\u00f6bsten raus bin. F\u00fcr St. Petersburg werden 10 Grad plus vorhergesagt. Ein Segen!<\/p>\n<h2>Tag 271 &#8211; 28.Oktober<\/h2>\n<p>Veliky Novgorod &#8211; kurz vor Tosno: 130km; 5:20h im Sattel; 10 &#8211; 12 Grad, bedeckt \/ Nieselregen<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Kaum zu glauben, aber es ist \u00fcber Nacht w\u00e4rmer geworden. Endlich wieder angenehme Fahrradtemperaturen. Die warme Jacke bleibt in der Packtasche und auch die Softshellhose wandert recht bald dorthin zur\u00fcck. Dank leichtem R\u00fcckenwind komme ich am Vormittag besser voran als gedacht. Noch gestern Abend hatten sich leichte Erk\u00e4ltungszeichen breit gemacht, doch nun auf der Stra\u00dfe ist alles wieder vergessen. Die Stra\u00dfe vom Stadtzentrum zur M10 wurde k\u00fcrzlich erst neu geteert und offenbar wurde dabei an die Anwohner gedacht&#8230; Fl\u00fcsterasphalt ist eine fantastische Sache, wird leider viel zu selten eingebaut. Kaum zu glauben, aber man h\u00f6rt von den Autos fast nur noch die Motorenger\u00e4usche. Zur\u00fcck auf der M10 spielt wieder eine andere Musik, hier sind die Motorenger\u00e4usche schon gar nicht mehr wahrzunehmen, so dominant sind die Reifenger\u00e4usche. Tja, es h\u00e4tte so sch\u00f6n sein k\u00f6nnen&#8230; An dieser Stelle eine gro\u00dfe Bitte an die Asphaltindustrie: mehr Fl\u00fcsterasphalt anbieten und verbauen!<br \/>\nBis Mittags gehts gem\u00fctlich mit angenehmen R\u00fcckenwind dahin. Ich erreiche Tschudowo und kehre zwecks Suppe und Tee kurz ein. Die Sonne hatte gerade eben einen Versuch gestartet, die Wolkendecke zu durchbrechen, da will ich nicht dabei st\u00f6ren. Als ich aber nach einem Doppelpaket Suppe wieder aufs Rad steige, hat sich das Wetter zum Schlechteren gewendet. Es beginnt zu nieseln und das soll nun den ganzen Tag so weitergehen. Bei Tschudowo macht die M10 einen deutlichen Knick nach Westen, weshalb der R\u00fcckenwind nun zum Seitenwind wird. Nicht mehr ganz perfekt, aber immer noch besser als Gegenwind. Jetzt befinde ich mich auf der Zielgeraden nach St. Petersburg. Von Tschudowo aus verl\u00e4uft die Stra\u00dfe ohne eine einzige Biegung f\u00fcr 110km v\u00f6llig gerade, fast bis ins Stadtzentrum von St. Petersburg. Auch wenn die Verlockung gro\u00df ist, in einem Satz werde ich den Sturm auf St. Petersburg nicht schaffen, was vor allem auch am immer ungem\u00fctlicher werdenden Wetter liegt. Seitlich neben der Stra\u00dfe sieht man nun immer h\u00e4ufiger schwarze Krater, die wie Brandstellen aussehen, in Wirklichkeit aber die Spuren von Autos \/ LKWs die von der Stra\u00dfe abgekommen sind. Die Grasnarbe ist aufgerissen und der morastige Boden tritt zum Vorschein. \u00dcberall Sumpf&#8230; sicherlich kein Spa\u00df, seinen LKW abseits der Stra\u00dfe zu &#8220;parken&#8221;. Ohne fremde Hilfe kommt man da nicht mehr raus. Ich muss schon sagen, es ist ein eigenartiges St\u00fcck Land, durch das ich nun schon seit ein paar Tagen radle. S\u00fcmpfe, W\u00e4lder und Fl\u00fcsse ist prim\u00e4r das Einzige was man zu Gesicht bekommt. Ab und an mal eine Ansiedlung, die auf einem scheinbar trockenem Gebiet errichtet wurde, doch direkt daran angrenzend wieder feuchte Wiesen und W\u00e4lder.<br \/>\nFeucht ist es jetzt nicht nur abseits der Stra\u00dfe, sondern auch von oben, unten und von vorne&#8230; Nieselregen mag ich ja besonders gerne! Am Vormittag hatte ich mich schon auf eine gem\u00fctliche Nacht im Zelt gefreut, doch nun saugen sich die Radelklamotten langsam voll und die Lust auf Zelten schwindet zusehend. Bin ich jetzt schon so verweichlicht, dass mich ein bisschen Regen vom Zelten abh\u00e4lt? Die Landschaft um mich herum verschwindet immer mehr im nebeligen Grau und das Sichtfeld wird immer enger. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man nur noch vor sich hin strampelt, nicht mehr rechts oder links schaut und einfach nur noch vom Gedanken an ein trockenes Zimmer angetrieben wird. Kurz vor Tosno taucht dann endlich ein Motel am Stra\u00dfenrand auf. Das Zimmer kostet das vierfache von der gestrigen Unterkunft, aber an die \u00fcberh\u00f6hten Preise der Motels an der M10 habe ich mich nun ja schon fast gew\u00f6hnt. Bequemlichkeit muss auch bezahlt werden&#8230;<br \/>\nEs herrschen mal wieder russische Verh\u00e4ltnisse. Der Heizk\u00f6rper leistet Schwerstarbeit und dank des fehlenden Thermostats sitze ich trotz ge\u00f6ffnetem Fenster bei 26 Grad Raumtemperatur auf dem Bett, dem einzigen k\u00fchlen Ort im Zimmer, weil die Zuleitung zum Heizk\u00f6rper ohne Isolierung unter dem Fliesenboden verl\u00e4uft.<br \/>\nEtwa 70km liegen nun noch vor mir, dann ist St. Petersburg erreicht und ich kann der M10 endlich auf Wiedersehen sagen&#8230;<\/p>\n<h2>Tag 272 &#8211; 29.Oktober<\/h2>\n<p>Kurz vor Tosno &#8211; St. Petersburg: 67km; 2:51h im Sattel; 6 &#8211; 10 Grad, Sonne<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>Die morgendlichen Wunder reissen nicht ab. Gestern noch den ganzen Abend penetranter Nieselregen und heute Fr\u00fch strahlender Sonnenschein. Juche, genau das richtige Wetter um den finalen Ritt nach St. Petersburg zu starten. Gut gelaunt f\u00e4dle ich mich wieder in die Zielgerade ein. Vom schweren LKW Verkehr bin ich die ersten Kilometer noch verschont, da die M10 einen gro\u00dfen Bogen um Tosno machen muss. Am Ortsausgang nehme ich noch einmal die Beine in die Hand und h\u00e4nge mich hinter eine Kehrmaschine. Die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Windschatten gabs ja schon ewig nicht mehr. 35 bis 40km\/h ist genau die perfekte Geschwindigkeit um mit schwerem Gep\u00e4ck noch mithalten zu k\u00f6nnen. Gut 10km h\u00e4nge ich dann so dicht als m\u00f6glich hinter der Kehrwalze, schere dann aber wieder aus, um in gem\u00e4\u00dfigterem Tempo weiterzurollen. Dezenter R\u00fcckenwind schiebt mich dann noch ein paar Kilometer weiter und dann beginnt auch schon der R\u00fcckstau von St. Petersburg. Das Ortsschild ist noch nicht einmal erreicht, da geht auf den zwei Fahrspuren gar nichts mehr. Es m\u00fcssen noch gut 25km bis zum Stadtzentrum sein &#8211; f\u00fcr motorisierte Verkehrsteilnehmer sicherlich kein Spa\u00df. F\u00fcr mich gehts am Standstreifen in gewohnter Geschwindigkeit weiter.<br \/>\nZum ersten Mal tauchen landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen neben der Stra\u00dfe auf. Offenbar hat man hier in direkter N\u00e4he zur Gro\u00dfstadt dem Sumpf doch noch ein paar Quadratkilometer abgerungen, um Ackerbau zu betreiben. Der Wald verschwindet und nur noch Wiesen und Felder sind zu sehen. Zumindest auf der rechten Seite, weil nach links sehe ich nicht mehr, nachdem mir die LKWs auf zwei Spuren im Stau die Sicht versperren.<br \/>\nDie Vorfreude auf die Ankunft in der Stadt steigt schon langsam. Wie es sich f\u00fcr eine russische Gro\u00dfstadt geh\u00f6rt (St. Petersburg ist immerhin die zweitgr\u00f6\u00dfte) reichen die Wohnblocks bis zum \u00e4u\u00dfersten Stadtrand. Gerade eben noch Feld und Wiese und schon mitten drin im Wohngebiet. Erstmalig gibts auch ein St\u00fcck Autobahn zu sehen, ich tauche kurz unter der Autobahnbr\u00fccke durch, dann wird die M10 auch schon zum Moskau-Prospekt, der in einem gewaltig gro\u00dfen Kreisverkehr abknickt. Nun hat die 110km Gerade endlich ein Ende gefunden&#8230; Ein russischer Prospekt wie aus dem Bilderbuch liegt vor mir. Von einem zentralen Monument im Kreisverkehr ausgehend zieht sich der Moskau-Prospekt bis ins Stadtzentrum. Zu beiden Seiten gewaltige Wohnbauten mit Gewerbenutzung im Erdgescho\u00df. Weit zur\u00fcckgesetzt von der Stra\u00dfe und getrennt von einem sehr breiten Gehweg &#8211; oder besser gesagt, einem Boulevard. Die auf den ersten Blick monoton wirkenden Wohnbauten werden durch einen alternativen Wohntypus aufgelockert. V\u00f6llig \u00fcberraschend gibt es pl\u00f6tzlich Wohnen \u00fcber zwei Etagen mit durchgehender Glasfassade \u00fcber vier Etagen. Mit strengem Blick weist Lenin vor dem Haus der Sowjets den Weg. Ein gewaltig gro\u00dfer Platz liegt hier vor einem. Offenbar sollte urspr\u00fcnglich hier das neue Zentrum von St. Petersburg entstehen, jetzt liegt der gr\u00f6\u00dfte Platz der Stadt etwas abseits vom heutigen Zentrum.<br \/>\nVieles erinnert an die Stadtarchitektur in Moskau, doch im Stadtzentrum finden sich erstaunlich viele Bauten, die klare Z\u00fcge des Jugendstils aufweisen. In Kombination mit den Kan\u00e4len und den vielen Br\u00fccken k\u00f6nnte man fast meinen, es handelt sich um eine Mischung aus Venedig, Paris und Moskau.<br \/>\nP\u00fcnktlich zur Mittagszeit erreiche ich das Hostel. Lang h\u00e4lt es mich aber nicht drinnen, denn Kaiserwetter l\u00e4dt zum Flanieren ein. Ein tolles Gef\u00fchl nun endlich in St. Petersburg angekommen zu sein. Der letzte Meilenstein in Russland ist erreicht! Als ich vor sieben Tagen in Moskau losgefahren bin, hatte ich nicht damit gerechnet, dass die Fahrt mental und k\u00f6rperlich derart herausfordernd werden w\u00fcrde. Ich bin froh, wohlbehalten und in ganzen St\u00fccken hier im Norden angekommen zu sein. Sonnenschein und angenehme Temperaturen machen einem das Ankommen aber auch besonders leicht.<br \/>\nDas offene Meer habe ich bis jetzt zwar noch nicht gesehen, aber dazu wird es in den kommenden zwei Tagen noch Gelegenheit genug geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 270 &#8211; 27.Oktober Krestzi &#8211; Veliky Novgorod: 90km; 3:57h im Sattel; 4 &#8211; 6 Grad, bedeckt Hostel Die letzten Tage in der K\u00e4lte setzen mir anscheinend schon ein wenig zu. 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