{"id":2413,"date":"2014-11-02T16:56:56","date_gmt":"2014-11-02T14:56:56","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=2413"},"modified":"2014-11-02T16:56:56","modified_gmt":"2014-11-02T14:56:56","slug":"tag-275-276-elch-von-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=2413","title":{"rendered":"Tag 275 &#8211; 276: Elch von rechts?"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 275 &#8211; 01.November<\/h2>\n<p>St. Petersburg &#8211; Narva: 155km; 6:40h im Sattel; 0 &#8211; 1 Grad, bedeckt<br \/>\nWarmshowers<\/p>\n<p>Schwer vorstellbar &#8211; jetzt bin ich schon seit neun Monaten unterwegs. Die Zeit vergeht wie im Flug. Bald wird die 20.000km Marke geknackt &#8211; obwohl ich die gesamte Reise selbst erlebe, jeden Kilometer selbst erstrample und jede Stunde selbst im Sattel sitze, scheinen die trockenen Zahlen f\u00fcr mich immer noch unglaublich. Gut, dass ich alles aufgeschrieben habe, sonst w\u00fcrde ich es selbst nicht glauben&#8230;<br \/>\nVon Russland muss ich mich heute, nach fast vier Wochen, verabschieden. Fast schon ein bisschen wenig Zeit, um dieses gro\u00dfe und doch recht vielseitig Land kennenzulernen. Aber immerhin konnte ich in einige Teile des Landes meine Nase reinhalten. Irgendwie habe ich das Gef\u00fchl, dass es nicht der letzte Besuch in diesem riesengro\u00dfen Land gewesen sein wird.<br \/>\nEin fr\u00fcher Start ist notwendig, um die Etappe bis zur Grenze noch bei Tageslicht beenden zu k\u00f6nnen. Kurz vor Sonnenaufgang gehts los. Es tut sich nicht viel auf den Stra\u00dfen von St. Petersburg. Die Sonne erscheint langsam am Horizont und erfreut mit einem kr\u00e4ftigen Morgenrot. Das war es dann aber auch fast gewesen f\u00fcr den ganzen Tag. Dicke Wolken verh\u00fcllen den Tag \u00fcber die Sonne und das Thermometer scheint bei Null Grad festgefroren zu sein. Ich lasse das historische Zentrum der Stadt hinter mir und radle durch die schier endlosen Wohnbezirke mit den unz\u00e4hligen Wohnblocks. Dicker Reif liegt auf den erst k\u00fcrzlich vom Laub des Herbstes befreiten Wiesen, nur vereinzelt sieht man ein paar Leute auf der Stra\u00dfe. Es scheint, als ob am Wochenende die Stadt ausschl\u00e4ft.<br \/>\nEs ist weit k\u00fchler als gedacht. Ich hatte eigentlich mit Temperaturen um f\u00fcnf bis 10 Grad gerechnet. Anfangs dachte ich schon, mein Temperaturanzeiger ist defekt, weil sich von Start weg bei den Null Grad in der Anzeige absolut nichts \u00e4nderte. Erst um kurz vor 15 Uhr sprang das Thermometer auf sagenhafte ein Grad!<br \/>\nIm Gegensatz zur M10, der Achse St. Petersburg &#8211; Moskau, ist auf der M11 relativ wenig los. Die anfangs vierspurige Stra\u00dfe wird bald zur zweispurigen Bundesstra\u00dfe. Zu meiner gro\u00dfen Freude gab es heute auch endlich wieder ein paar Kurven. Diese endlosen Geraden sind schon ziemlich zerm\u00fcrbend&#8230;<br \/>\nEin paar Mal muss ich mich noch mit wild kl\u00e4ffenden und leider nicht angeleinten Hunden rum\u00e4rgern. Auch wenn ich im Laufe der Reise eine gewisse Gelassenheit gegen\u00fcber den oft recht aggressiv wirkenden Tieren entwickelt habe, erh\u00f6ht sich der Pulsschlag doch immer wieder mal, wenn mich ein Z\u00e4hne zeigender K\u00f6ter \u00fcber einige hundert Meter direkt auf Fu\u00dfh\u00f6he verfolgt. F\u00fcr mich immer noch ein R\u00e4tsel, weshalb beispielsweise die Hunde in China kaum Notiz von Radfahrern nehmen und schon gar nicht zu kl\u00e4ffen beginnen w\u00e4hrend hier in Russland die Tiere trotzt h\u00f6llischem L\u00e4rm auf der Stra\u00dfe schon bevor ich sie \u00fcberhaupt sehe, zu bellen und wild an der Kette zu zerren beginnen. Wissen die Hunde in China, dass sie m\u00f6glicherweise im Kochtopf landen?<br \/>\nMittags noch einmal Borsch zur St\u00e4rkung. Erstaunlich finde ich, dass Borsch im Grunde \u00fcberall anders schmeckt. Offenbar gibts hier starke regionale Unterschiede. Nachdem ich meine kalten F\u00fc\u00dfe wieder aufgetaut hatte, konnte ich die finale Runde in Angriff nehmen. Die zwei Ruhetage hatten gut getan und ich f\u00fchlte mich trotz der langen Etappe recht wohl auf dem Rad. Nachdem sich die Sonne den ganzen Tag hinter einer dichten Wolkenschicht versteckt hatte, gab es am Nachmittag noch einen kurzen Lichtblick. Schon fast spektakul\u00e4r erk\u00e4mpfte sich die Sonne den Weg durch die Wolken, und auch wenn es nicht f\u00fcr lange war, so hob es doch gleich meine Stimmung betr\u00e4chtlich an. Schon um 16 Uhr erreichte ich Ivangorod, die Grenzstadt auf der russischen Seite. Bereits 10km bevor man Ivangorod erreicht, sieht man aus der Ferne schon den Befestigungsturm der Festung von Narva. Der Turm liegt mittig in der Achse der M11. Die beiden Festungen von Ivangorod und Narva liegen sich direkt gegen\u00fcber, der Fluss Narva stellt die Grenze zwischen Russland und Estland dar. Ich habe noch nie zwei Festungen derart nahe gegen\u00fcber stehen gesehen.<br \/>\nDie Schlange der wartenden LKWs war erwartungsgem\u00e4\u00df ziemlich lange. Was mich \u00fcberraschte war, dass auch die PKWs sich in einer endlosen Schlange aufreihten. Zum Gl\u00fcck gab es einen separaten Zugang f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Fahrradfahrer. Doch auch hier hie\u00df es Warten. Bei den winterlichen Temperaturen nicht unbedingt das angenehmste, aber nach gut 20 Minuten war ich dann endlich drin, in der beheizten Passabfertigungshalle auf russischer Seite. Ein wenig skeptisch wurde mein Passbild immer wieder pr\u00fcfend neben mich gehalten. So ganz \u00fcberzeugt war die Grenzbeamtin offenbar nicht, aber schlussendlich gabs dann doch den Ausreisestempel in den Pass. Auf Wiedersehen in Russland!<br \/>\nNun dachte ich ist der zeitraubendste Teil vor\u00fcber, doch weit gefehlt. Vor der Passkontrolle nach Estland hatte sich schon eine fast 300m lange Schlange gebildet. Es hatte den Anschein, als ob irgendwie die Grenze nur auf Sparbetrieb l\u00e4uft. Autos, oder LKWs wurden nur sto\u00dfweise alle 20 Minuten durchgelassen und auch in der Schlange der Wartenden ging es nur qu\u00e4lend langsam voran. Es dauerte nicht lange und die K\u00e4lte kroch in alle Glieder. Ich leerte noch meine Thermoskanne Tee, doch die Schlange bewegte sich praktisch gar nicht. Nach und nach k\u00fchlt man ziemlich schnell ab und ich war zum Warten eigentlich viel zu leicht bekleidet. Zum Gl\u00fcck kam mir die rettende Idee, mich einfach in meinen Schlafsack zu werfen. Immerhin ist das Modell ja dazu geschaffen, es auch als gro\u00dfe Jacke zu tragen. Von nun an war ich auf der sicheren Seite. Um mich herum versuchten sich die Leute mit allen m\u00f6glichen Techniken warm zu halten, in meinem Schlafsack herrschte schon bald Wohnzimmerklima. Trotz alledem war das Warten nervt\u00f6tend. Nach gut zwei Stunden war es dann aber so weit und ich durfte endlich nach Estland einreisen. Das L\u00e4cheln der Grenzbeamtin war irgendwie eine Mischung aus Mitleid und \u00dcberraschung, aber mein Aufzug samt dem Rad schien ihren Tag ein wenig aufzuhellen. Dank neuer Zeitzone wurden aus den zwei Stunden Warten dann nur noch eine&#8230;<br \/>\nWillkommen zur\u00fcck in der Europ\u00e4ischen Union!<br \/>\nNat\u00fcrlich war es schon l\u00e4ngst stockfinster, doch die Wohnung von Xavier und Valeriia, meinen Warmshowers Gastgebern, war nur einen Steinwurf von der Grenze entfernt. Xavier stammt eigentlich aus Frankreich, seine Frau Valeriia aus der Ukraine. Vor knapp zwei Jahren hatte Xavier ein Jobangebot hier in Narva erhalten und hatte kurzentschlossen seine Zelte in Frankreich abgebrochen. Zur Hochzeit hatten sie sich ein Tandem gekauft und sind seitdem immer wieder gemeinsam mit dem Rad auf Reisen. Kontakt mit Einheimischen in Narva gibt es offenbar recht wenig, da Narva eigentlich ein russisches Ghetto &#8211; so wie die beiden es nennen &#8211; ist. Es leben fast nur Russen in Narva, die sich gerade in den letzten Monaten sehr patriotisch zeigen. Kaum jemand hier spricht die Landessprache, fast jeder spricht Russisch. F\u00fcr Xavier und Valeriia sind die vielen G\u00e4ste, die sie \u00fcber Warmshowers oder Couchsurfing erhalten immer wieder eine sehr willkommene Gelegenheit, neue Inspiration zum Reisen zu bekommen. In ein paar Monaten werden die Zelte in Estland wieder abgebrochen, denn es geht vermutlich weiter nach Afrika&#8230; Dank Xaviers T\u00e4tigkeit als Ingenieur bei der Errichtung von Kraftwerken kann er immer wieder in unterschiedlichen L\u00e4ndern arbeiten. Auf der Achse St. Petersburg &#8211; Tallin werden die beiden aber sicherlich ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr alle Reisenden dieser Strecke sein.<br \/>\nIch werde sehr herzlich willkommen geheissen. K\u00f6stliches H\u00fchnchen wandert kurz nach meiner Ankunft in den Ofen und kurz danach in unsere M\u00e4gen. Bei all den netten Gespr\u00e4chen ist es fast schon ein bisschen schade, dass ich morgen Fr\u00fch schon wieder aufbreche, aber schlie\u00dflich habe ich ja noch ein paar Kilometer vor mir, bis ich wieder zuhause bin.<\/p>\n<h2>Tag 276 &#8211; 02.November<\/h2>\n<p>Narva &#8211; J\u00f6hvi: 52km; 2:32h im Sattel; 0 &#8211; 1 Grad, Regen<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Seit gestern Abend trennt mich nur noch eine Stunde Zeitdifferenz von zuhause. Vor vier Wochen waren es noch acht Stunden&#8230; man sieht, es geht voran. Tallin hei\u00dft der n\u00e4chste Meilenstein. Im Grunde hatte ich geplant, innerhalb von zwei Tagesetappen in der estnischen Hauptstadt anzukommen, doch das Wetter heute scheint mir einen Strich durch meine Planung zu machen. Schon als ich Xavier und Valeriias Haus verlies begann es zu regnen. Ich warf noch kurz einen Blick zur\u00fcck nach Russland. Von leicht erh\u00f6hter Stelle aus kann man hervorragend die beiden gegen\u00fcberliegenden Festungen betrachten, auf der Br\u00fccke \u00fcber den Grenzfluss hatten sich gerade eine Handvoll LKWs zur Abfertigung aufgereiht, vereinzelt sah man ein paar Grenzg\u00e4nger mit Regenschirmen von Russland aus in Richtung Estland zu spazieren. Die lange Schlange von gestern hatte sich aufgel\u00f6st, offenbar war ich gerade zur falschen Zeit an der Grenze.<br \/>\nDas k\u00fchle und feuchte Wetter vermiesten mir ein wenig die Lust auf eine l\u00e4ngere Stadtbesichtigung und so warf ich mich guten Mutes aufs Rad und startete in Richtung Westen. Meine ersten Meter in der Europ\u00e4ischen Union&#8230;<br \/>\nMan sp\u00fcrt noch klar den starken Einfluss Russlands. Viele Hinweistafeln sind auch in russisch angeschrieben, manche Gesch\u00e4fte und Reklamen sind g\u00e4nzlich russisch gehalten. Xavier hat beispielsweise kein Wort Estnisch gelernt, kommt mit Russich, Englisch und Franz\u00f6sisch problemlos um die Runden. Seiner Erfahrung nach zieht sich der starke russische Einfluss fast bis nach Tallin fort. In Narva leben \u00fcber 60% Russen, in Tallin sind es seiner Aussage nach nur noch 30%.<br \/>\nDer leichte Eisregen vom Vormittag geht recht schnell in kr\u00e4ftigen Dauerregen \u00fcber. Bei Null Grad Umgebungstemperatur nicht unbedingt die perfekten Bedingungen zum Radeln. Meine wasserdichten Winterhandschuhe liegen irgendwo in China, die Fleece Handschuhe saugen sich langsam, aber kontinuierlich voll und die H\u00e4nde werden k\u00e4lter und k\u00e4lter. Der kr\u00e4ftige, b\u00f6enartige Wind macht mir ein wenig zu schaffen und das Etappenziel f\u00fcr heute &#8211; Zelten am Meer &#8211; wird immer unrealistischer. Nach gut 40km im Regen taucht endlich am Stra\u00dfenrand ein kleines Lokal auf. Aufw\u00e4rmen, oder gar Auftrocknen ist aber nicht&#8230; Es hat vielleicht 15 Grad und einen Heizk\u00f6rper sucht man vergebens. Drei kr\u00e4ftig angetrunkene Esten lungern an einem der beiden Tische, erkl\u00e4ren mir aber gleich sehr zuvorkommend, was man hier alles zu sich nehmen kann. In recht gutem Deutsch entschuldigt sich einer der drei gleich mal f\u00fcr den ersten Eindruck, den ich von Estland bekomme und brilliert mit exakten Angaben zu den Entfernungen meiner bevorstehenden Stationen. Angesichts der momentanen Wetterverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen sich die drei beim besten Willen nicht vorstellen, wie man seit neun Monaten unterwegs sein kann, aber im Grunde war es ja in den vergangenen Monaten haupts\u00e4chlich trocken und warm. Aber egal &#8211; f\u00fcr den Moment ist es haupts\u00e4chlich feucht und kalt&#8230;<br \/>\nDie n\u00e4chste Stadt, liegt 15km vor mir und danach kommt f\u00fcr eine recht lange Strecke nichts mehr. Nachdem ich schon bis auf die Haut durchgeschwitzt bin und keine Wetterbesserung in Sicht ist, beschlie\u00dfe ich in J\u00f6hvi ein Zimmer zu suchen. Wenn ich Tallin morgen noch erreichen will, muss ich recht zeitig aufstehen, aber bei diesem nervt\u00f6tendem Regen weiterzufahren w\u00e4re schon fast ein gesundheitliches Risiko.<br \/>\nMitten im Wohngebiet, etwas abseits vom Zentrum prangt es in gro\u00dfen Lettern &#8220;Hostel Nele&#8221; vom Dach eines Plattenbaus. Der ganze Block scheint ausgestorben, in keinem einzigen Fenster brennt Licht und der zentrale Haupteingang ist abgeschlossen. Ich frage mich in der Nachbarschaft durch und werde zum Eingang des Hotel an der Stirnseite des Geb\u00e4udes dirigiert. Dass ich nicht mehr in Russland bin merkt man gleich einmal an der Zimmertemperatur. Die Heizung l\u00e4uft auf Sparflamme, doch die Besitzerin des Hostels organisiert umgehend einen Radiator, um das schmucke Zimmer auf Temperatur zu bringen. Immerhin ist das Wasser kochend hei\u00df und ich komme langsam wieder auf Temperatur.<br \/>\nElche habe ich bisher noch keine gesehen, auch wenn sich die Warntafeln dahingehend h\u00e4ufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 275 &#8211; 01.November St. Petersburg &#8211; Narva: 155km; 6:40h im Sattel; 0 &#8211; 1 Grad, bedeckt Warmshowers Schwer vorstellbar &#8211; jetzt bin ich schon seit neun Monaten unterwegs. Die Zeit vergeht wie im Flug. 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