{"id":2559,"date":"2014-11-15T22:55:14","date_gmt":"2014-11-15T20:55:14","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=2559"},"modified":"2014-11-15T22:55:14","modified_gmt":"2014-11-15T20:55:14","slug":"tag-288-299-vorsicht-nackenstarre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=2559","title":{"rendered":"Tag 288 \/ 299: Vorsicht Nackenstarre!"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 288 &#8211; 14.November<\/h2>\n<p>Olsztyn &#8211; Gdansk: 166km; 6:54h im Sattel; 7 &#8211; 9 Grad, bedeckt<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>Tagwache um sechs Uhr morgens&#8230; Der Speisesaal der Jugendherberge k\u00f6nnte leicht zwei Schulklassen gleichzeitig aufnehmen, jetzt sitze ich etwas verloren im gro\u00dfen Kellerraum und genie\u00dfe die morgendliche Ruhe. Es wird langsam hell und somit auch schon h\u00f6chste Zeit, sich wieder aufs Rad zu schwingen. Heute soll es noch bis Gdansk (Danzig) gehen. Entgegen meinen bisherigen Verkehrserfahrungen in Polen ist der morgendliche Berufsverkehr in Olsztyn etwas aggressiv, doch es dauert nicht lange und ich habe die Stadtgrenze hinter mir gelassen. F\u00fcr mich ist es immer wieder ein R\u00e4tsel, wie sich die dichten Autokolonnen pl\u00f6tzlich ins Nichts aufl\u00f6sen k\u00f6nnen.<br \/>\nEs geht wieder auf untergeordneten Alleestra\u00dfen dahin. Kaum Verkehr, \u00fcberwiegend guter Asphalt und viel Natur&#8230; Traumhaft zu radeln. Vielleicht ist das ja eine der gro\u00dfen St\u00e4rken der alten Alleestra\u00dfen, dass sie aufgrund des Baumbestands einfach nicht erweitert werden k\u00f6nnen und demnach auch zuk\u00fcnftig nicht mit einem gr\u00f6\u00dferen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die gro\u00dfen Schnellstra\u00dfen wurden \u00fcberwiegend neu angelegt und verlaufen mehr oder weniger parallel zum alten Stra\u00dfennetz.<br \/>\nZwar ist es heute schon mal um zwei Grad w\u00e4rmer als gestern, trotzdem werden die F\u00fc\u00dfe nach ein paar Stunden am Rad langsam kalt. Bis zur Mittagspause ist es aber noch eine Weile hin. Einziger Nachteil eines fr\u00fchen Starts in den Tag ist die Tatsache, dass man recht lange im Sattel sitzt, ehe man sich in einem Lokal wieder aufw\u00e4rmen kann, nachdem die meisten Lokale hier erst gegen 11:30 \u00f6ffnen.<br \/>\nDie Landstra\u00dfe f\u00fchrt mich durch zahlreiche kleinere D\u00f6rfer mit gro\u00dfen H\u00f6fen aus Backstein. Immer h\u00e4ufiger trifft man nun auch auf Dorfkirchen und nich weit davon entfernt meist auch ein Dorfteich. Pferde und K\u00fche weiden gemeinsam auf den gro\u00dfen Wiesen. Das Leben hier wirkt sehr beschaulich zu sein. Viele Storchennester thronen auf den Masten der Telefonleitungen und vor fast jedem Haus lehnt auch ein Fahrrad. Immerhin ist zumindest hier das Auto noch nicht Fortbewegungsmittel Nummer Eins.<br \/>\nIch lasse nun hochoffiziell das Gebiet der Masuren hinter mir, in mehreren langen Abfahrten gehen nun die H\u00f6henmeter der letzten Tage wieder dahin. Ich erreiche Paslek, die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt nach Olsztyn und von nun an gehts wieder flach dahin. Die Umgebung \u00e4hnelt nun wieder mehr der Landschaft im Baltikum, noch gibt es ein paar Kilometer Alleeb\u00e4ume, doch dann st\u00f6\u00dft die Landstra\u00dfe auf die S7, eine stark befahrene, Autobahn\u00e4hnliche Schnellstra\u00dfe. Zum Gl\u00fcck verl\u00e4uft die Landstra\u00dfe aber noch bis nach Elblag parallel zur S7.<br \/>\nDie 100km Marke ist erreicht und jetzt ist auch endlich Zeit zum Mittagessen. Zur Abwechslung mal was mit Fisch, nachdem ich mich ja schon im Anflug an Meer befinde&#8230; Den H\u00e4usern der Altstadt nach zu urteilen scheint Elblag in der Vergangenheit eine sehr florierende Stadt gewesen zu sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt aber scheinbar dem Erdboden gleichgemacht. Bilder vom zerst\u00f6rten Warschau kommen mir in den Kopf, doch im Gegensatz zu Warschaus Altstadt, die detailgetreu wieder aufgebaut wurde, hatte man in Elblag einen anderen Weg eingeschlagen. Die Fassadenstruktur erinnert noch stark an das historische Bild der Stadt, doch wurden die H\u00e4user hier mit den Mitteln und der Sprache der Nachkriegszeit wieder aufgebaut. Kurz bevor ich mich wieder auf den Weg mache sticht mir noch ein schwarzes, spitz aufragendes Geb\u00e4ude ins Auge, das von der Ferne noch nicht klar einzuordnen ist. Es geht in die Neustadt von Elblag und nach ein paar Minuten auf dem Rad stehe ich pl\u00f6tzlich vor einem Unget\u00fcm an Kirche, dass ich anfangs nicht wei\u00df, ob ich schmunzeln, oder betroffen sein soll. Wenn man bedenkt, dass Kirchenbauten h\u00e4ufig die Gl\u00e4ubigen klein und unbedeutend erscheinen lassen sollen und eine gewisse Ehrfurcht evoziert werden soll, dann ist dieses Vorhaben bei der Kirche in Elblag zur G\u00e4nze aufgegangen. Der dunkle Koloss ragt steil empor und erinnert fast mehr an eine futuristische Burg, denn an eine Kirche, doch das Kreuz am Kirchturm l\u00e4sst keinen Zweifel aufkommen&#8230;<br \/>\nVon nun an ist es vorbei mit der Ruhe und der Beschaulichkeit der Landstra\u00dfe. Ich f\u00e4dle mich ein auf die S7 und pedaliere mit angenehmem R\u00fcckenwind in Richtung Gdansk. Kein einziger H\u00fcgel ist mehr zu \u00fcberwinden, es geht flach wie ein Brett dahin und ich erreiche schlussendlich mal wieder bei Einbruch der Dunkelheit die Stadt. Imposante Backsteinbauten mit hoch aufragend Frontgiebeln empfangen mich in der Altstadt von Gdansk. Im Vorfeld hatte ich mir zum Gl\u00fcck schon drei unterschiedliche Hostels angesehen, denn die ersten beiden waren nun auch schon ausgebucht, doch Hostel Nummer drei hatte noch genug Betten im Schlafsaal frei.<br \/>\nNach der zwingend erforderlichen Dusche habe ich noch ausreichend Zeit, mir die Beine in der nahe gelegenen Altstadt zu vertreten. Nach und nach zieht immer dichterer Nebel auf und die Brille beschl\u00e4gt schon alleine beim Gehen. Die Stadtbesichtigung wird auf den folgenden Tag verschoben, ich ziehe mich ins Hostel zur\u00fcck und genie\u00dfe dank guter Internetverbindung ein paar Stunden Musikgenuss &#8211; ein rares und demnach herrlich entspannendes Vergn\u00fcgen.<\/p>\n<h2>Tag 289 &#8211; 15.November<\/h2>\n<p>Gdansk: 1 Ruhetag; bisher geradelt: 20.906km; 1038:03h im Sattel; 8 Grad, bedeck<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>Nachdem ich in den vergangenen vier Tagen ordentlich Meter gemacht hatte, freute ich mich nun schon richtig auf einen Tag Entspannung. Ausschlafen, in Ruhe ausgiebig fr\u00fchst\u00fccken und den Tag einfach langsam starten lassen&#8230; Mein Hostel lag in Gehdistanz zum historischen Stadtkern von Gdansk und so konnte ich gem\u00fctlich in die Stadt spazieren. Vieles hatte ich ja bereits gestern Abend gesehen, doch bei Tageslicht sieht die Sache dann doch ganz anders aus. Man sp\u00fcrt, dass Gdansk auf eine lange und vor allem erfolgreiche Geschichte zur\u00fcckblicken kann. Das Stadtrecht wurde beispielsweise schon im fr\u00fchen 13. Jahrhundert verliehen und die strategisch gute Lage in absoluter Meern\u00e4he trug dazu bei, dass sich die Hansestadt pr\u00e4chtig entwickeln konnte.<br \/>\nDie Hausfassaden weisen teilweise sehr aufwendige Dekorationen auf und auch wenn es sich oftmals um sehr schmale H\u00e4user handelt, so strahlen ihre Gibelfassaden einen fast schon imperialen Glanz aus. Abseits der st\u00e4dtischen Hauptachse, dem langen Markt, wird in den nicht minder pr\u00e4chtigen Parallelgassen haupts\u00e4chlich Bernsteinschmuck feilgeboten. Der Andrang an Touristen h\u00e4lt sich aber trotz beginnendem Wochenende noch in Grenzen, wom\u00f6glich tr\u00e4gt das feuchtk\u00fchle Wetter doch dazu bei, dass der eine oder andere Tagestourist ausbleibt.<br \/>\nIns Auge stechen die steineren Wasserspeier, welche sich nicht wie \u00fcblich am Dach befinden, sondern im hiesigen Fall auf Kopfh\u00f6he. Die Regenrohre werden &#8211; so wie auch schon in Russland, oder im Baltikum, offen vom Dach herabgef\u00fchrt, enden hier allerdings in einer steineren Rinne, welche von der Hausfassade wegf\u00fchrt und in einem ebenfalls aus Stein gearbeiteten Drachen- \/ Schlangen- \/ Menschenkopf endet. Die Eing\u00e4nge zu den H\u00e4usern befinden sich auf einer Art Halbgescho\u00df, sodass eine zweite Ebene \u00fcberhalb des Gassenniveaus entsteht. Schmale Treppen f\u00fchren in die kleinen L\u00e4den und Gesch\u00e4fte hinab, breite Treppen zu den Hauseing\u00e4ngen hinauf. Fast alle Gassen sind mit gro\u00dfen Kopfsteinpflaster gepflastert,<br \/>\nDer hohen Dichte an italienischen Lokalen nach zu urteilen, k\u00f6nnte man fast meinen, man h\u00e4lt sich in Italien auf, doch ab und an findet sich auch noch ein polnisches Lokal. Ich bin v\u00f6llig \u00fcberrascht, wie h\u00e4ufig man nun wieder Englisch auf der Stra\u00dfe h\u00f6rt und wie selbstverst\u00e4ndlich auch die Touristen mit den Einheimischen in Englisch kommunizieren. Keine Frage, ob das Gegen\u00fcber eventuell Englisch spricht, hier geht man einfach davon aus, dass jeder Englisch versteht. Irgendwie bin ich selbst aber immer noch in meinem Zeichensprachemodus gefangen und muss mich erst noch daran gew\u00f6hnen, jetzt wieder ohne Nachzudenken Englisch sprechen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBeim Stadtspaziergang durch Gdansk besteht immer wieder akute Gefahr einer Nackensteife. Die hochaufragenden Geb\u00e4ude mit den teilweise reich dekorierten Giebelbereichen lassen mich minutenlang mit in Nacken gelegtem Kopf umherlaufen. Zum Gl\u00fcck ist die Altstadt verkehrsberuhigt, sodass man ohne besondere Vorsicht umherlaufen kann. Auch wenn ich mich selbst wie ein &#8220;Hansguckindieluft&#8221; f\u00fchle, kann ich meinen Blick nicht lange &#8220;unten&#8221; halten, viel zu viel spielt sich weit \u00fcber dem \u00fcblichen Blickniveau ab.<br \/>\nNoch bestaune ich die Harmonie des Altstadtkerns und gr\u00fcble dar\u00fcber nach, was wohl geschehen ist, dass Gdansk den Krieg derart gut \u00fcberstanden hat, doch dann sto\u00dfe ich auf zwei gro\u00dfe Bilddarstellungen, die Gdansk im Jahre 1945 zeigen. \u00c4hnlich wie Warschau war auch Gdansk praktisch v\u00f6llig dem Erdboden gleichgemacht. Kaum ein Geb\u00e4ude war unbesch\u00e4digt geblieben, die Stadt glich einem einzigen Tr\u00fcmmerfeld. Offenbar war man hier einen anderen Weg als in Elblag. Ebenso wie in Warschau hatte man versucht die Stadt fast detailgetreu wieder so aufzubauen, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Nun kommt nat\u00fcrlich die Frage nach der Authentizit\u00e4t auf. Steht man nun vor historischen Attrappen und wieviel von dem was man f\u00fcr original h\u00e4lt ist wirklich noch alt? Zumindest in der Marienkirche, wohl die gr\u00f6\u00dfte Backsteinkirche, die ich je zu Gesicht bekommen habe, erkennt man im Inneren noch gut die Abdr\u00fccke der Schalungsbretter der Betonarbeiten an den Pfeilern. Das gotische Gew\u00f6lbe muss demnach auch zur G\u00e4nze nachgebaut worden sein, denn auf den historischen Darstellungen war bis auf ein paar Reste der Mauern nicht mehr viel erhalten geblieben vom riesigen Kirchenbau.<br \/>\nBeeindruckend auch die gewaltige astronomische Uhr, welche im Seitenschiff der Marienkirche aufgestellt ist. Das technische Wunderwerk wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts hergestellt, funktionierte aber offenbar nie so wirklich perfekt.<br \/>\nSelbst noch jetzt wird an der Wiederherstellung eines historischen Stadtbildes gearbeitet. Eine Seitengasse ist gro\u00dffl\u00e4chig einger\u00fcstet und hoch oben in den Giebeln arbeiten Spezialisten daran, historische Motive in Sgraffito-Technik in den Putz zu kratzen. Eine offenbar sehr zeitaufwendige Arbeit, aber das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen.<br \/>\nNach ein paar Stunden Stadtrundgang wird es nun aber schon empfindlich k\u00fchl. Eigentlich h\u00e4tte ich Lust, mich einfach nur eine Stunde auf den Hauptplatz zu setzen und dem Wochenendtreiben zuzusehen, aber ich gebe dem Wetter klein bei und ziehe mich ins Hostel zur\u00fcck. Ich studiere meine Stra\u00dfenkarte und t\u00fcftle ein wenig an der Route f\u00fcr die kommenden Tage. Wenn m\u00f6glich m\u00f6chte ich wieder ein wenig abseits der Hauptverkehrsachsen unterwegs sein. Als Grenz\u00fcbertritt nach Deutschland habe ich mich f\u00fcr Usedom entschieden. Wenn mich nicht alles t\u00e4uscht kann man hier mit der Stadtf\u00e4hre von Swinem\u00fcnde \u00fcbersetzen. Daf\u00fcr kann ich zuvor noch einige Kilometer direkt am Meer entlangradeln und meide somit den stark frequentierten Grenz\u00fcbertritt bei Stettin. Bin mal gespannt, ob mein Plan aufgeht. Wenn nichts dazwischenkommt werde ich nun schon in drei Tagen in den deutschen Sprachraum zur\u00fcckkehren. Von der Grenze aus ist es dann auch nicht mehr weit bis nach Berlin, wo ich mich mal f\u00fcr ein paar Tage regenerieren werde. Bleibt nur zu hoffen, dass die Polnische Landschaft auch in Meeresn\u00e4he \u00e4hnlich reizvoll ist, wie in den Masuren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 288 &#8211; 14.November Olsztyn &#8211; Gdansk: 166km; 6:54h im Sattel; 7 &#8211; 9 Grad, bedeckt Hostel Tagwache um sechs Uhr morgens&#8230; Der Speisesaal der Jugendherberge k\u00f6nnte leicht zwei Schulklassen gleichzeitig aufnehmen, jetzt sitze ich etwas verloren im gro\u00dfen Kellerraum und genie\u00dfe die morgendliche Ruhe. Es wird langsam hell und somit auch schon h\u00f6chste Zeit,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[24],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2559"}],"collection":[{"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2559"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2594,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2559\/revisions\/2594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/abicyclediary.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}