{"id":2722,"date":"2014-12-07T01:18:43","date_gmt":"2014-12-06T23:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=2722"},"modified":"2014-12-07T01:19:43","modified_gmt":"2014-12-06T23:19:43","slug":"tag-309-310-kaltes-dampfbad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=2722","title":{"rendered":"Tag 309 \/ 310: Dampfbad bei 2 Grad Plus"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 309 &#8211; 05.Dezember<\/h2>\n<p>Taubing &#8211; Weitersfelden: 125km; 7:26h im Sattel; 1 &#8211; 3 Grad, Nebel<br \/>\nHomestay<\/p>\n<p>Nach f\u00fcnf Tagen in Bayern starten nun auf die letzten drei Tagesetappen nach Wien. Irgendwie unglaublich, dass meine Rundreise nun wirklich ein Ende findet. So sch\u00f6n es zuhause auch ist, ein bisschen zieht es mich doch noch weiter &#8211; dorthin, wo alles seinen Anfang nahm &#8211; dorthin, wo ich am 1.Februar aufgebrochen bin, um den Eurasischen Kontinent in Richtung Osten zu erkunden. \u00dcber 22.000km hat mich mein treues Rad nun schon durch die Welt getragen, jetzt hei\u00dft es noch die finalen Kilometer heil zu \u00fcberstehen. Im M\u00fchlviertel hatte in den vergangenen Tagen gefrierender Nebel zu katastrophalen Zust\u00e4nden gef\u00fchrt, ich hoffe, dass wir die geplante Strecke auch befahren k\u00f6nnen, im Moment sind die meisten Stra\u00dfen noch gesperrt.<br \/>\nNachdem wir den gestrigen Abend gemeinsam mit Michl, Horst und Tyson \u00fcberaus gem\u00fctlich bei Wei\u00dfwurst, Breze und Wei\u00dfbier ausklingen hatten lassen \u00fcberraschten uns meine Eltern heute Morgen mit einem traumhaften Fr\u00fchst\u00fcck, welches einem das Wegfahren nicht unbedingt erleichtert. Liebend gerne w\u00e4re ich noch ewig am reich gedeckten Fr\u00fchst\u00fcckstisch gesessen, doch f\u00fcr heute hatten wir eine selektive Strecke vor uns, weshalb wir schon kurz nach Sonnenaufgang starten wollten. Fr\u00fche Starts einzuhalten ist nie leicht, aber immerhin schafften wir es, um 8 Uhr auf den R\u00e4dern zu sitzen. Leicht fiel mir der Abschied nicht, aber irgendwie f\u00fchlte es sich auch wieder ganz gut an, auf dem Rad zu sitzen. Tyson durfte mit dem Rad meiner Mutter in Richtung Wien starten. Die kommenden Tage werden f\u00fcr ihn sicherlich keine leichte \u00dcbung werden, nachdem mir mit Horst und Michl zwei recht starke Radfahrer zur Seite stehen, doch ich hoffe, dass f\u00fcr jeden in den kommenden Tagen etwas dabei ist&#8230;<br \/>\nDie ersten Stunden sind f\u00fcr mich noch sehr bekanntes Terrain. Die Strecke kenne ich schon seit Kindertagen und so st\u00f6rt es mich auch nicht weiter, dass teil dichter Nebel die Sicht ein wenig einschr\u00e4nkt.<br \/>\nEs dauert nicht lange, dann passieren wir auch schon zum ersten Mal die \u00f6sterreichische Grenze. Schon von Beginn an zeigt uns der Streckenverlauf, dass es heute recht h\u00fcgelig werden wird. Steile Anstiege wechseln sich mit kurzen, aber steilen Abfahrten ab. Doch noch h\u00e4lt sich alles in Grenzen. Das \u00e4ndert sich, als wir Aigen im M\u00fchlkreis erreichen und eine schier endlos scheinende Stra\u00dfe emporklettern m\u00fcssen. Der Falllinie folgend geht es mit 10 &#8211; 14% in die H\u00f6he. Keine Kehren, schlichtweg die k\u00fcrzeste Verbindung von Tal zu Gipfel. Oben angekommen empf\u00e4ngt uns dichtester Nebel. Die Verschnaufpause wird nur kurz dazu genutzt, die Energiedepots mit belgischer Schokolade (Danke Tyson!) zu f\u00fcllen und dann gehts auch schon weiter. Der Moldaustausee ist nicht mehr weit. Wir rollen durch dichten Fichtenwald, vorbei an den ehemaligen Grenzanlagen und den Kasernen, bis wir nach einer recht frischen Abfahrt schlie\u00dflich am Stausee ankommen. Tschechien ist erreicht &#8211; schon nach wenigen Stunden das dritte Land der heutigen Reise&#8230; Die Stra\u00dfe endet f\u00f6rmlich im Nichts. Der dichte Nebel verschluckt alles im Umkreis von 20 Metern. Eine \u00fcberaus sonderbare Stimmung, die aber durchaus recht reizvoll wirkt. Wir passieren die ersten umgeknickten B\u00e4ume, die unter der Last des Eises der vergangenen Tage kollabiert waren. Obwohl wir nur auf einer kleinen Nebenstra\u00dfe unterwegs sind, ist diese schon von s\u00e4mtlichen umgeknickten B\u00e4umen befreit. Wenn man bedenkt, dass das Eischaos erst ein paar Tage zur\u00fcck liegt, eigentlich eine beachtliche Leistung.<br \/>\nUns allen steckt der Anstieg bei Aigen noch ziemlich in den Knochen und so kommt uns kurz hinter Lipno das erste Gasthaus recht gelegen. Traditionell Tschechische K\u00fcche ist f\u00fcr ausgefrorene Radler genau die richtige Zwischenmahlzeit&#8230;<br \/>\nDas nebelige Wetter bessert sich am Nachmittag auch nicht unbedingt. Zwischenzeitlich hat man das Gef\u00fchl, dass die Nebelwand wieder aufreisst, aber so wirklich Gl\u00fcck scheinen wir nicht zu haben. Trotz alledem genie\u00dfen wir alle die idyllische Landschaft um uns herum. Wir radeln durch traumhaft ruhige Gegenden, auf angenehm kleinen Nebenstra\u00dfen mit praktisch keinem Verkehr. Es geht quer durch gro\u00dfe Viehweiden, immer wieder kr\u00e4ftig in die H\u00f6he und dann wieder hinunter&#8230; Ein ewiges Auf und Ab &#8211; daf\u00fcr sind der B\u00f6hmerwald und das M\u00fchlviertel ja bekannt.<br \/>\nBei Horni Dvorsiste steht dann der letzte Grenz\u00fcbergang f\u00fcr heute auf dem Programm. Nun hei\u00dft es endg\u00fcltig &#8220;Willkommen in \u00d6sterreich&#8221;. Der Braunkolegeruch, der uns noch vor wenigen Kilometern in der Nase lag verschwindet langsam, doch die kleinen Stra\u00dfen, auf denen wir seit Mittag unterwegs waren, bleiben uns noch eine Weile erhalten.<br \/>\nDie Zeit schreitet voran und immer mehr H\u00f6henmeter m\u00fcssen \u00fcberwunden werden. Tyson h\u00e4lt sich seit L\u00e4ngerem nur noch mit Schokoriegeln in Form. Seit erster Tag auf dem Rad seit vielen Wochen entpuppt sich als ein sehr harter, doch es gibt keinen Anlass zur Klage &#8211; die Streckenf\u00fchrung gegeistert uns alle und wir nehmen die zahllosen Anstiege gerne in Kauf. So langsam beginnt es zu d\u00e4mmern und unser erstes Zwischenziel liegt noch ein gutes St\u00fcck von uns entfernt. In Sandl werden wir von Seppi und seiner Familie mit Kaffe und Kuchen erwartet, doch davon trennen uns noch einige H\u00fcgel. Wir kratzen gerade an der 1000m Marke, als wir endlich Sandl erreichen. Dichter Nebel umh\u00fcllt das Dorf und wir sind von Dunkelheit und Stille umgeben. Vom vielen Eis, das es in den vergangenen Tagen hier offenbar gegeben hat, ist nichts mehr zu sehen, doch schon jetzt k\u00fcndigen sich Minusgrade an. Die kurze Kaffeepause in Sandl erweckt unsere m\u00fcden Beine wieder zum Leben und wir k\u00f6nnen die finalen Kilometer bis Weitersfelden in Angriff nehmen. Von Sandl aus gehts zum Gl\u00fcck haupts\u00e4chlich bergab, doch bei Temperaturen um Null Grad freut man sich gar nicht mal so sehr \u00fcber eine Abfahrt, da der K\u00f6rper viel zu schnell wieder ausk\u00fchlt. Dank der guten Lichtanlage macht die Nachtfahrt richtig Spa\u00df und wir erreichen wohlbehalten Weitersfelden. Eine unglaublich abwechslungsreiche, traumhaft sch\u00f6ne Etappe geht zu Ende. Obwohl sich das Wetter nicht unbedingt von seiner besten Seite gezeigt hatte, genossen wir alle die Dreil\u00e4nder Fahrt in vollen Z\u00fcgen. F\u00fcr Horst und Michl war der Streckenverlauf Neuland, doch wir \u00fcberlegen bereits, einen Teil der Strecke einmal wieder zu fahren. Tyson war letztes Mal bei seiner Reise in Richtung Osten auf dem Donauradweg unterwegs, f\u00fcr ihn k\u00f6nnte der Kontrast wohl nicht gr\u00f6\u00dfer sein.<br \/>\nMonatelang war ich nun alleine unterwegs gewesen, jetzt kann ich zum Ersten Mal wieder in Begleitung radeln &#8211; und dann gleich mit derart netten Leuten&#8230; Traumhaft!<br \/>\nTraumhaft war es auch, von Simon und seiner Familie derart herzlich aufgenommen zu werden. Bei Kartoffelgulasch und Apfelstrudel plaudern wir den ganzen Abend und werden mehr als zuvorkommend bewirtet. Uns Vieren stecken die gut 2000 H\u00f6henmeter der heutigen Tour in den Beinen, doch keiner will den Tisch vorzeitig verlassen. F\u00fcr morgen ist ohnehin eine etwas k\u00fcrzere Etappe geplant. Bis nach Krems sind es es wohl nur knapp 100km&#8230;<\/p>\n<h2>Tag 310 &#8211; 06.Dezember<\/h2>\n<p>Weitersfelden &#8211; Krems: 99km; 5:11h im Sattel; 1 &#8211; 3 Grad, Nebel \/ Nieselregen<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Von Franziska, Fritz und Simon wurden wir heute Morgen mit einem kr\u00e4ftigen Fr\u00fchst\u00fcck verw\u00f6hnt. Der Start in den Morgen fiel aufgrund des langen Abends gestern jedem von uns ein wenig schwer. Von unserer Gruppe war ich heute der Einzige, der wusste, was uns auf den ersten 10 Kilometern bevorstehen wird. Nachdem ich letztes Jahr mit Simon gemeinsam von Wien aus kommend nach Weitersfelden geladelt bin, konnte ich mir vom Koblberg-Pass bereits ein Bild machen.<br \/>\nNach einer kurzen Abfahrt begann bereits der erste Anstieg. Die folgenden Kilometer hie\u00df es nun fleissig Klettern. Es galt den h\u00f6chten Pass Ober\u00f6sterreichs zu bezwingen. Je h\u00f6her wir kamen, desto h\u00e4ufiger sahen wir umgest\u00fcrzte B\u00e4ume und abgebrochene Baumspitzen am Stra\u00dfenrand. Auf den ersten Blick hatte man den Eindruck, es h\u00e4tte in den vergangenen Tagen geschneit, doch bei der wei\u00dfen Pracht handelte es sich nicht um Schnee, sondern um Eis, das von den B\u00e4umen gefallen war. Die chaotischen Zust\u00e4nde der letzten Tage hatten sich nun zum Gl\u00fcck aufgel\u00f6st, die B\u00e4ume waren wieder eisfrei und die Stra\u00dfen waren frei. Von allen Seiten drang aber das Ger\u00e4usch von Motors\u00e4gen an mein Ohr &#8211; im Wald wurde eifrig daran gearbeitet, die Sch\u00e4den aufgrund des Eisbruchs zu beseitigen. Erstaunlich, welche Kraft gefrierender Nebel entwickeln kann. Kr\u00e4ftige B\u00e4ume lagen gespalten neben der Stra\u00dfe und teilweise kniehoch lag das Eis unter den B\u00e4umen. Zum Gl\u00fcck sind wir erst jetzt hier unterwegs, noch vor ein paar Tagen w\u00e4re die Strecke unpassierbar gewesen.<br \/>\nAbgek\u00e4mpft erreichen wir alle nach der Reihe die Passh\u00f6he. Dampfend stehen wir kurz zusammen, bevor wir uns in die erste Abfahrt nach Liebenau st\u00fcrzen. Die Temperatur war auf frostige 1 Grad zur\u00fcckgegangen, doch die Luftfeuchtigkeit betrug gef\u00fchlte 100 Prozent. Man hatte den Eindruck, sich in einer kalten Dampfsauna aufzuhalten. Meine Brille lag heute die meiste Zeit in der Lenkertasche, weil aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit die Gl\u00e4ser sofort beschlugen. Aufgrund des dichten Nebels war die Sicht ohnehin eingeschr\u00e4nkt, da st\u00f6rte es auch nicht weiters, dass ich ohne Brille unterwegs war.<br \/>\nGestern waren wir haupts\u00e4chlich auf kleinsten Nebenstra\u00dfen unterwegs, f\u00fcr heute hatte ich mein bestes gegeben, die Hauptstra\u00dfen zu meiden, doch fiel dies heute weit schwieriger als gestern. Dennoch stie\u00dfen wir immer wieder auf traumhaft ruhige Nebenstra\u00dfen, die uns durch eine vorwinterliche Feld- und Wiesenlandschaft f\u00fchrten. Entgegen meiner Bef\u00fcrchtung waren sogar fast alle Nebenstra\u00dfen bereits frei passierbar. Die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden D\u00f6rfer hatten gute Arbeit geleistet und bereits s\u00e4mtliche umgest\u00fcrzten B\u00e4ume entfernt.<br \/>\nDie letzten Kilometer vor Zwettl mussten wir wieder auf die Hauptstra\u00dfe zur\u00fcck, die uns trotz kurzer Reifenpanne von Michl recht z\u00fcgig nach Zwettl f\u00fchrte. Die hohe Luftfeuchtigkeit gepaart mit den niedrigen Temperaturen setzte uns allen schon ein wenig zu. Eine ausgedehnte Mittagspause am Hauptplatz von Zwettl brachte uns alle aber wieder in Schwung. Kurz gings dann noch einmal auf der Bundesstra\u00dfe dahin, bis wir schlie\u00dflich abbiegen konnten und nun in Richtung Kremstal radelten. Auf der Karte war ich auf eine vielversprechende Nebenstra\u00dfe gesto\u00dfen, die offenbar der Krems bis nach Krems folgt. Leider holte uns schon fr\u00fch die D\u00e4mmerung ein, sodass wir die Umgebung nur noch bedingt wahrnehmen konnten. In engen Serpentinen f\u00fchrte die Stra\u00dfe hinab zum Flusstal der Krems. Man kam sich kurzzeitig vor, als ob man auf einer hochalpinen Passstra\u00dfe unterwegs w\u00e4re. Verkehr war praktisch keiner mehr vorhanden und so konnten wir ungest\u00f6rt nebeneinander ins Tal brausen. Seit Zwettl begleitete uns nun schon penetranter Nieselregen, doch wir versuchten diese Tatsache einfach zu ignorieren. Krems r\u00fcckte immer n\u00e4her und Michl bekam zum Schluss hin noch einen unerwarteten Energieschub, sodass er uns drei wie eine Zugmaschine mit sich schleppte. In enger Formation gings neben der Krems entlang, die Ruine Senftenberg und das Schloss Rehberg tauchten mystisch aus dem dichten Nebel auf und die Stra\u00dfe fiel noch weiter ab. Weit fr\u00fcher als geplant erreichten wir schlie\u00dflich Krems, lie\u00dfen aber den Altstadtkern rechts liegen und radelten gleich in Richtung Rohrendorf weiter, um dort unser Hotel zu beziehen. Nach einer kurzen Dusche gings erst mal zum n\u00e4chstgelegenen Lokal, bevor wir abschlie\u00dfend Tysen in die Geheimnisse der Heurigenkultur einweihen konnten. Unsere Vierergruppe hatte sich trotz der unterschiedlichen Fahrerniveaus als recht harmonisch herausgestellt und wir alle hatten die zur\u00fcckliegenden Kilometer in vollen Z\u00fcgen genossen. Auf den finalen Kilometern bis nach Wien werden jetzt wohl keine derart abwechslungsreichen Strecken mehr zu finden sein, aber daf\u00fcr erwartet mich in Wien ja etwas ganz anderes.<br \/>\nIm Moment ist es f\u00fcr mich noch schwer vorstellbar, wie es sich anf\u00fchlen wird, nach zehn Monaten wieder vor der eigenen Haust\u00fcre zu stehen. Im Moment genie\u00dfe ich es sehr, von einer pers\u00f6nlichen Eskorte begleitet zu werden. Morgen wird sich unsere Gruppe noch ein wenig vergr\u00f6\u00dfern, bevor wir am fr\u00fchen Nachmittag in Wien einrollen werden. Nach 310 Tagen unterwegs stehe ich nun also unmittelbar vor dem &#8220;Zieleinlauf&#8221;. Die Vorfreude aufs Zur\u00fcckkommen ist riesengro\u00df, auch wenn ich keine Vorstellung davon habe, was mich im Anschluss daran erwarten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 309 &#8211; 05.Dezember Taubing &#8211; Weitersfelden: 125km; 7:26h im Sattel; 1 &#8211; 3 Grad, Nebel Homestay Nach f\u00fcnf Tagen in Bayern starten nun auf die letzten drei Tagesetappen nach Wien. Irgendwie unglaublich, dass meine Rundreise nun wirklich ein Ende findet. 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