{"id":2792,"date":"2015-04-22T11:35:09","date_gmt":"2015-04-22T09:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=2792"},"modified":"2015-04-22T11:49:49","modified_gmt":"2015-04-22T09:49:49","slug":"zahlenspiele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=2792","title":{"rendered":"Zahlenspiele"},"content":{"rendered":"<h2>Zum Schluss noch eine kleine Statistik<\/h2>\n<p>In 311 Tagen hatte ich 22.532 auf dem Rad zur\u00fcckgelegt. Dabei wurde der Sattel 1116 Stunden geknetet und 151.785 H\u00f6henmeter bezwungen.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Das Thermometer bewegte sich dabei von minus 11 bis auf plus 44 Grad. An 71 Tagen gab der Himmel keinen Blick zur Sonne frei, an 19 Tagen machte mir der Regen zu schaffen, daf\u00fcr durfte ich mich \u00fcber 117 Sonnentage auf dem Rad freuen. Das Thermometer bewegte sich von minus 11 bis auf plus 44 Grad.<\/span><\/p>\n<p>Die Etappe mit den meisten H\u00f6henmetern (2584hm) legte ich in Tajikistan von Dushanbe zum Iskanderk\u00fcl-See zur\u00fcck (Tag 125), die meisten Kilometer strampelte ich in China (Tag 174) vom Sayran Hu See in Richtung Kuytun. 220 Kilometer legte ich an diesem Tag zur\u00fcck, doch am l\u00e4ngsten sa\u00df ich an einem meiner letzten Tage im Sattel. Am Tag 302 von Prag nach Sonndorf massierte ich 9:22h den Ledersattel.<\/p>\n<p>Insgesamt verbrachte ich 207 Tage am Rad, \u00fcbernachtete 110 Mal im Zelt, musste 133 Mal f\u00fcr meine \u00dcbernachtung bezahlen und durfte 68 Mal bei privaten Gastgebern unterkommen.<\/p>\n<p>Mein Flickzeug musste 22 Mal ausgepackt werden, wobei mir das falsche Felgenband weit mehr als die H\u00e4lfte der Platten beschert hatte.<\/p>\n<p>Eine gebrochene Freilaufnabe, ein defektes Schaltwerk und die Befestigung des r\u00fcckw\u00e4rtigen Gep\u00e4cktr\u00e4gers konnten Dank tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung der Einheimischen getauscht werden. Diverse Nieten meiner Packtaschen konnte ich selbst ersetzen.<\/p>\n<p>Die Technik lie\u00df mich leider auch ein wenig im Stick. Der MP3 Player quittierte bereits relativ fr\u00fch seinen Dienst. Die Fotokamera konnte dem Staub der Steppe leider nichts entgegensetzen und musste mehrfach zum Service &#8211; leider ohne dauerhaften Erfolg. Auch das Tablet, welches sowohl f\u00fcr die Navigation, als auch f\u00fcr die Dokumentation der Reise erforderlich war zeigte mich ebenfalls die kalte Schulter &#8211; zum Gl\u00fcck nur ein Mal&#8230;<\/p>\n<p>Auch wenn mich meine Kamera ab und an im Stick gelassen hatte, brachte ich es immerhin noch auf knapp \u00fcber 12.000 Fotos.<\/p>\n<p>Die drei Ketten leisteten gute Dienste, wurden fast bis zum Maximum gedehnt, doch musste weder die Kassette, noch der Zahnkranz getauscht werden.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Mit einem neuem Lenkerband, einem zweiten Satz Bremsbel\u00e4ge und einem getauschten Schaltseil kam ich schlie\u00dflichwieder wohlbehalten in Wien an.<\/span><\/p>\n<p>Entgegen vieler Vermutungen hatte ich auf meiner Reise keinesfalls Gewicht verloren, sondern sogar etwas zugelegt. Dem hohen Energieumsatz und dem guten Essen waren dann doch ein paar Kilogramm extra geschuldet. Lediglich innerhalb der ersten zwei Monate hatte ich etwa f\u00fcnf Kilogram abgenommen, was aber bei Langstreckenreisen offenbar \u00fcblich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Schluss noch eine kleine Statistik In 311 Tagen hatte ich 22.532 auf dem Rad zur\u00fcckgelegt. Dabei wurde der Sattel 1116 Stunden geknetet und 151.785 H\u00f6henmeter bezwungen. Das Thermometer bewegte sich dabei von minus 11 bis auf plus 44 Grad. 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