{"id":414,"date":"2014-02-09T08:27:09","date_gmt":"2014-02-09T07:27:09","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=414"},"modified":"2014-02-09T08:27:09","modified_gmt":"2014-02-09T07:27:09","slug":"tag-8-ruhepause-in-belgrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=414","title":{"rendered":"Tag 8: Ruhepause in Belgrad"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 8<\/h2>\n<p>Zwischenstand: 688km<br \/>\nRuhetag! Belgrad; 9 Grad; Regen<br \/>\nWarmshowers<\/p>\n<p>Aleksandar und seine Freundin Milica nehmen regelm\u00e4\u00dfig Radler bei sich auf. Sie haben bereits aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen, wie viele bei ihnen bereits untergekommen sind. Dadurch, dass seine Freundin aktuell pro Jahr nur etwa eine Woche Urlaub hat, k\u00f6nnen sie keine l\u00e4ngeren Touren machen. Da sind die Erz\u00e4hlungen von Radlern aus aller Welt eine willkommene Alternative. Ich bin froh, so herzlich aufgenommen zu werden.<br \/>\nNachdem f\u00fcr morgen Regen angesagt ist, beschlie\u00dfe ich die Generalreinigung des Rades noch zu verschieben. Die Kette muss ohnehin alle paar Tage ge\u00f6lt werden, da sie sonst zu quietschen anf\u00e4ngt.<br \/>\nTrotz leichtem Regen starte ich eine Erkundungstour nach Belgrad. Die ersten Meter ohne Gep\u00e4ck sind v\u00f6llig ungewohnt. Die Balance am Rad ist aber schnell wiedergefunden. Ich bin erstaunt, dass nach einer Woche im Sattel der Hintern noch keine Anstalten macht. Einzig die Knie machen sich leicht bemerkbar. Ich denke, das sollte sich aber nach dem Ruhetag auch wieder legen.<br \/>\nIch \u00fcberquere die Save \u00fcber eine erst k\u00fcrzlich gebaute Br\u00fccke, die nach Aussage von Aleksandar v\u00f6llig \u00fcberteuert ist. Er meint, wozu braucht man eine Br\u00fccke mit einem 200m hohen Pylon, die soviel kostet wie drei herk\u00f6mmliche Br\u00fccken. Derartige Gespr\u00e4che sind offensichtlich an der Tagesordnung. Der Einsatz von Finanzmitteln st\u00f6\u00dft sehr selten auf Zustimmung. Immerhin hat die Br\u00fccke einen eigenen Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrerbereich. Vorbei am Belgrader Expo Gel\u00e4nde geht es in Richtung Stadt.<br \/>\nRadfahrer sind in Belgrad nicht stark vertreten. Nach Auskunft von Aleksandar hat sich das die letzten Jahre aber auch nicht sehr ver\u00e4ndert. Es fahren entweder diejenigen mit dem Rad, die sich kein Auto leisten k\u00f6nnen, oder jene, die sich sportlich bet\u00e4tigen wollen. Novi-Beograd ist da eine Ausnahme, da der Stadtteil einerseits absolut eben ist, und andererseits von Beginn an Fu\u00df- und Radwege geplant wurden. Belgrad dagegen ist sehr h\u00fcgelig und verf\u00fcgt nur \u00fcber ca. 5km Radwege.<br \/>\nEtwas planlos schiebe ich mein Rad durch den Stadtkern von Belgrad. Tagelang habe ich das mehr als einfache Leben auf dem Land gesehen und jetzt wird wieder Pelz getragen und in teuren Boutiquen geschoppt. Dieser Wechsel ging mir heute fast etwas zu schnell.<br \/>\nIch freue mich schon darauf, morgen wieder weiterzufahren. Als n\u00e4chster Meilenstein steht nun das Eiserne Tor vor mir. Danach muss ich mich entscheiden, ob ich \u00fcber Sofia nach Istanbul fahre, oder ob ich noch l\u00e4nger and er Donau bleibe. Der Weg \u00fcber Sofia f\u00fchrt entlang des Transitkorridors und wird sicher sehr verkehrsreich. Der Weg an der Donau wird aber sehr eint\u00f6nig werden&#8230; Ich bin selbst noch nicht sicher wohin es gehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 8 Zwischenstand: 688km Ruhetag! Belgrad; 9 Grad; Regen Warmshowers Aleksandar und seine Freundin Milica nehmen regelm\u00e4\u00dfig Radler bei sich auf. Sie haben bereits aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen, wie viele bei ihnen bereits untergekommen sind. 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