{"id":861,"date":"2014-03-20T10:58:27","date_gmt":"2014-03-20T09:58:27","guid":{"rendered":"http:\/\/abicyclediary.com\/?p=861"},"modified":"2014-03-20T10:58:27","modified_gmt":"2014-03-20T09:58:27","slug":"tag-45-47-keine-experimente-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abicyclediary.com\/?p=861","title":{"rendered":"Tag 45-47: Keine Experimente mehr"},"content":{"rendered":"<h2>Tag 45 &#8211; 17.M\u00e4rz<\/h2>\n<p>Alkhatsikhe &#8211; Akhalkalaki: 109km; 5:39h im Sattel; 0-20 Grad, wechselhaft<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Die zur\u00fcckliegenden Tage am Goderzi-Pass sind nicht ganz spurlos an mir vor\u00fcbergegangen. Weit schwieriger als sonst fiel mir heute der Start in den neuen Tag. Nach einem deftigen Fr\u00fchst\u00fcck im Cafe gegen\u00fcber konnte es dann aber wieder losgehen. F\u00fcr heute hatten wir einen kleinen Abstecher vorgesehen, um die Felsenstadt in Vardzia zu besichtigen.<br \/>\nZuerst aber f\u00fchrte uns die Strecke an einem gr\u00f6\u00dferen Bach entlang in immer abgelegenere Gebiete. Nur noch selten begegneten uns andere Fahrzeuge. Zwischen den wenigen Orten, die wir durchfuhren gab es so gut wie keine Besiedlung mehr. Also Ruhe pur. Ein sehr angenehmer Kontrast zu den stark befahrenen Stra\u00dfen in der T\u00fcrkei. Auf den Feldern waren die Vorbereitungen f\u00fcr die Ansaat in vollem Gang. S\u00e4mtliche Arbeiten wurden per Hand ausgef\u00fchrt. Maschinen waren eigentlich nie zu sehen.<br \/>\nDie Beine waren noch ziemlich schwer von den zur\u00fcckliegenden Strapazen, da kam nat\u00fcrlich nicht gerade Freude auf, als sich der Weg in das Tal zur Felsenstadt als mehr als h\u00fcgelig entpuppte. Immer wieder 10% Steigung rauf, dann wieder runter, wieder rauf und wieder runter. Vardzia wurde Anfang des 12.Jhdts erbaut, oder vielleicht besser gesagt, gegraben. Es handelt sich n\u00e4mlich um eine Stadt, die zur G\u00e4nze in einem Felshang eingegraben ist. Leider ist nur noch einTeil zu sehen, da durch ein Erdbeben ein Gro\u00dfteil der H\u00f6hlen verschwunden ist. Faszinierend aber, dass ein so gro\u00dfer Aufwand betrieben wurde, um eine Stadt zu gr\u00fcnden. Auf 6 Etagen finden sich H\u00f6hlen in den Felsw\u00e4nden. H\u00f6hepunkt der ganzen Anlage ist eine Kirche, die auch noch immer von dort sesshaften M\u00f6nchen verwendet wird.<br \/>\nMein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt lag dann aber etwa einen Kilometer von der Felsenstadt entfernt. Am Parkplatz hatte ich kurz mit einem Guide gesprochen, der auf seine Gruppe wartete und der hatte mir den Tip gegeben, nach der Felsenstadt noch ins Thermalwasser zu springen. In einer v\u00f6llig unscheinbaren H\u00fctte befindet sich ein kleiner Pool mit hei\u00dfem Thermalwasser. Genau das Richtige f\u00fcr die m\u00fcden Knochen. Einziger Haken an der ganzen Sache&#8230; das Rausgehen. Bei Au\u00dfentemperaturen von etwa 8 Grad z\u00f6gerte ich relativ lange, bis ich wieder aus dem Wasser draussen war. Trotzdem, schon alleine wegen dem Pool hatte sich der Abstecher nach Vardzia gelohnt.<br \/>\nNachdem wir aus dem Tal wieder draussen waren, hie\u00df es wieder H\u00f6henmeter machen. Unser Tagesziel lag auf 1750m. Die Temperatur sank kontinuierlich und schlie\u00dflich fing es auch noch kurz an zu schneien, aber da waren wir schon fast da. Auf meiner Karte hatte ich mir den Ort bereits in Vorfeld kurz angesehen. \u00dcbersetzt hei\u00dft Alkalkalki &#8220;New York&#8221;. Mag sein, dass der Name vom Stadtgrundriss her stammt. Der Stadtplan deutete auf eine sehr gro\u00df angelegte Rasterstadt hin. Dementsprechend irritiert war ich dann, als die Stadt wie ausgestorben schien. Martin fand etwas sp\u00e4ter heraus, dass hier fr\u00fcher 30000 russische Soldaten stationiert waren. Der Anteil an Georgiern liegt hier unter 10%. Fast 80% der Bev\u00f6lkerung ist armenisch. Was mir besonders auffiel war die angespannte Stimmung in den Stra\u00dfen. Bisher war ich immer sehr offenherzig in den einzelnen Orten empfangen worden. Heute aber schien es den Leuten nicht so sehr zu gefallen, dass zwei Touristen durch ihre Stra\u00dfen radeln. Es mag gut sein,dass es nur ein subjektiver Eindruck ist, aber auf mich machte die Stadt einen eher abschreckenden Eindruck. Es waren kaum herk\u00f6mmliche Gesch\u00e4fte, oder Lokale zu finden, daf\u00fcr umso mehr Wett- und Spiellokale. F\u00fcr mich zum ersten Mal kein Ort zum l\u00e4nger verweilen. Konditionell war ich aber nicht mehr gewillt noch weiter zu fahren, also suchten wir in den teilweise verlassenen Stra\u00dfenz\u00fcgen nach einem passablen Hotel. Dicke Schneeflocken bedeckten innerhalb k\u00fcrzester Zeit die Stra\u00dfen. Die Temperatur war bis auf Null Grad abgesunken.<\/p>\n<h2>Tag 46 &#8211; 18.M\u00e4rz<\/h2>\n<p>Akhalkalaki (GE) &#8211; Vanadzor (ARM): 158km; 7:02h im Sattel; 5-18 Grad Sonnig \/ viel Wind<br \/>\nHotel<\/p>\n<p>Der Weg aus der Stadt war heute kein Spaziergang. Ich musste gegen heftigen Gegenwind ank\u00e4mpfen. Das fantastische Panorama konnte man nur genie\u00dfen, wenn man sich eine windgesch\u00fctzte Stelle suchte, um in Ruhe anzuhalten. Der Wind blies aus S\u00fcdosten und sollte in weiterer Folge zu R\u00fcckenwind werden, wenn wir in Ninotsminda nach Norden abbiegen. Nun ja, das war zumindest die Motivation, sich mit dem Wind anzulegen. Bis Ninotsminda kletterten wir auf gut 2100m hinauf und machten im Ort erst mal Halt, um uns in einem kleinen Laden mit frisch Gebackenem zu st\u00e4rken. Die Besitzer freuten sich sichtlich \u00fcber zwei ausgehungerte Radler. Erholt bogen wir dann in Richtung Tasia ab, wurden aber schon nach wenigen Metern von der Polizei gestopt. Die Stra\u00dfe war wieder mal gesperrt. Schwer zu glauben, aber doch&#8230; Immerhin befanden wir uns auf knapp 2100m und der &#8220;Pass&#8221; den wir zu \u00fcberfahren hatten lag auf 2168m. Hier im Ort kein Schnee, aber offenbar die Stra\u00dfe trotzdem zu. Schade, ich h\u00e4tte sehr gerne die gro\u00dfen Seen gesehen. Aber nach der Erfahrung vom Gederdzi Pass wollte ich mich auf keine Tragepassagen mehr einlassen.<br \/>\nSo, was gibts f\u00fcr Alternativen? Alternative 1: den ganzen Weg nach Akhaltsikhe zur\u00fcck und \u00fcber Gori nach Tiflis, oder Alternaive 2: nach Armenien weiterfahren und das Gebirge von &#8220;hinten&#8221; zu umrunden.<br \/>\nZur\u00fcckfahren kam f\u00fcr mich irgendwie nicht in Frage, also ab nach Armenien. Die Grenze war nur 20km entfernt und wir beschlossen, den Umweg in Kauf zu nehmen. Auf knapp 2100m Seeh\u00f6he reisten wir bei Bavra nach Armenien ein. Ein Gl\u00fcck, dass dies ohne Visum funktioniert.<br \/>\nDer starke Wind hatte langsam nachgelassen und so lie\u00df sich das Hochplateau mit dem faszinierenden Ausblick auf das Bergpanorama genie\u00dfen. Die schneebedeckten Berge verschmolzen mit den Wolken am Himmel. \u00dcber eine Distanz von etwa 60km pedalierten wir gem\u00fctlich auf \u00fcber 2000m. Doch irgendwann musste das Hochplateau auch zu Ende sein. Kurz vor Gyumri ging es dann steil hinab ins Tal. Leider mal wieder starker Gegenwind, sodass man trotz 10% Gef\u00e4lle kaum \u00fcber 25km\/h kam.<br \/>\nGyumri wurde bei dem letzten schweren Erdbeben 1988 schwer getroffen. In der Region Lori kamen damals 25000 Menschen ums Leben. Da wir noch einige Kilometer vor uns hatten, lie\u00dfen wir das Ortszentrum aber aus und radelten weiter in Richtung Vanadzor. Jetzt mussten die 500 H\u00f6henmeter, die es zuvor runter ging wieder raufgeklettert werden. K\u00f6rperlich und psychisch war ich jetzt schon an meinen Grenzen angekommen. Das erste Hinweisschild zeigte nur noch 150km nach Yerevan (Hauptstadt von Armenien). Lange gr\u00fcbelte ich dar\u00fcber nach, warum ich mir den Umweg nach Tiflis noch antue, wenn ich doch ohnehin \u00fcber Yerevan weiterreisen werde.<br \/>\nTiflis war f\u00fcr mich aber so etwas wie ein Meilenstein. Dort wollte ich mich mit Tyson treffen und auch unsere beiden deutschen Tandemfahrer warteten dort auf uns&#8230; Trotzdem war es ein ziemlicher Kampf, die notwendige Motivation zu finden, die restlichen 50km in Angriff zu nehmen.<br \/>\nBisher hatte ich jeden Anstieg aus eigener Kraft bew\u00e4ltigt, heute aber machte ich mal eine Ausnahme. Im Schneckentempo n\u00e4herte sich von hinten ein schwer beladener LKW. Laut schnaufend fuhr er langsam an mir vorbei und ich haderte nicht lange, trat kr\u00e4ftig in die Pedale und fand schlie\u00dflich Halt um mich gut 150 H\u00f6henmeter hinaufziehen zu lassen. Kurz vor dem Gipfel wartete ich dann auf Martin und wir kletterten die letzten Meter gemeinsam. Dann kam ein Auto von hinten und der Fahrer reichte uns zwei Schokoriegel zur St\u00e4rkung. Die richtige Belohnung kam dann aber auf dem Gipfel. Von jetzt an ging es knapp 50km stetig bergab. Der Wind blies kr\u00e4ftig von hinten und wir brausten in Richtung Tal.<br \/>\nNoch vor Einbruch der Dunkelheit waren wir in Vanadzor angekommen. Nach Yerevan und Gyumri die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Armeniens.<br \/>\nIm imposanten Hotel Metropol bezogen wir dann unser Nachtquartier.<br \/>\nUnerwartet in Armenien&#8230; keinerlei Sprachkentnisse, gerade mal etwas Geld vom Automaten bezogen. Die 20 EUR f\u00fcr das Zimmer g\u00f6nnten wir uns als Belohnung f\u00fcr den kilometerreichen Tag. Die erste richtig hei\u00dfe Dusche seit langem war ein Traum.<br \/>\nEtwas schr\u00e4g war die Situation die uns erwartete, nachdem wir das Zimmer bezogen hatten. Ich hatte kurz mit der Hotelverwalterin \u00fcber den n\u00e4chstgelegenen Supermarkt geredet und schon standen zwei Sicherheitspolizisten vor dem Hotel die uns unbedingt zum Supermarkt begleiten wollten. Wir liefen also David und seinem Kollegen hinterher. Nach erfolgreichem Einkauf wollten wir eigentlich kurz was Essen gehen, aber David meinte, wir sollten zuerst die Sachen ins Hotel zur\u00fcckbringen&#8230; also wieder den beiden hinterher, die Eink\u00e4ufe ins Zimmer und dann im G\u00e4nsemarsch zum nahegelegenen Restaurant. David bestellte f\u00fcr uns und wir wurden in ein Separee geleitet, wo uns schlie\u00dflich k\u00f6stlicher armenischer Schaschlik serviert wurde. Ich hatte schon fast das Gef\u00fchl, dass wir unsere Begleiter den ganzen Abend \u00fcber nicht mehr los werden w\u00fcrden, doch nach einem kurzem Schwatz mit dem Personal zogen die beiden wieder ab. Endlich wieder f\u00fcr mich selbst verantwortlich&#8230; Hilfe ist ja sch\u00f6n und gut, aber v\u00f6llige Entm\u00fcndigung? Aber offenbar hatte man uns nicht zugetraut, eigenst\u00e4ndig einkaufen zu gehen&#8230; Aber manchmal ist es viel entspannter, keine Widerrede zu leisten und einfach den Dingen ihren Lauf zu lassen.<\/p>\n<h2>Tag 47 &#8211; 19.M\u00e4rz<\/h2>\n<p>Vanadzor (ARM) &#8211; Tiflis (GE): 165km; 7:29h im Sattel; 14-19 Grad, Sonne \/ Wind<br \/>\nHostel<\/p>\n<p>So, f\u00fcr heute ist noch einmal eine lange Etappe geplant. Eigentlich sollte man die Strecke auf zwei Tage aufteilen, aber ich m\u00f6chte gerne heute Abend in Tiflis sein. Bis zur Grenze nach Georgien sollte die Etappe gut machbar sein, weil es konstant von 1300 auf knapp 400m bergab geht.<br \/>\nWir tauchen in ein idyllisches Flusstal ein. Immer wieder schraubt sich die Stra\u00dfe ein paar Meter in die H\u00f6he, der Fluss liegt stellenweise tief unter uns. Ich bin froh, die Etappe in dieser Richtung zu befahren. In umgekehrter Richtung ginge es andauernd bergauf. Je weiter wir uns flussab bewegen, desto tiefer tauchen wir in eine Art Canyon ein. Immer wieder passieren wir aufgelassene Industriegeb\u00e4ude. Es scheint, als ob vor Jahren hier noch viel zu tun war.<br \/>\nAuffallend der dominant lila gef\u00e4rbte Stein, mit dem praktisch jedes Geb\u00e4ude hier verkleidet ist. Einfache Industriegeb\u00e4ude ebenso, wie Buswarteh\u00e4user, Wohnh\u00e4user, oder ganze Wohnbl\u00f6cke. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden fahren wir an kleinen Werkst\u00e4tten vorbei, die die gro\u00dfen lila Steine in handliches Format schneiden.<br \/>\nAm Stra\u00dfenrand auch immer wieder Friedh\u00f6fe. Die Gestaltung der Grabsteine durchaus fantasievoll. Auch hier \u00fcberall der lila Stein.<br \/>\nIn die polierten Grabsteine sind teilweise lebensgro\u00df Gravuren der Verstorbenen angebracht. Auf der Vorderseite ein seri\u00f6ses Portrait, auf der R\u00fcckseite dieselbe Person in entspannter Pose vor einem Baum, oder auch vor dem geliebten Auto&#8230; \u00e4hnliche Bilder sind mir zuletzt in Serbien untergekommen. Eigenartig die Vorstellung, als Totenbild ein Portrait auf dem Grabstein zu haben, welches einem mit dem Wagen zeigt, mit dem man t\u00f6dlich verungl\u00fcckt ist. Aber ja, andererseits wird so ein sehr pers\u00f6nliches Bild des Verstorbenen gezeichnet.<br \/>\nMittags erreichen wir Alaverdi. Nach 50km Fahrt pl\u00f6tzlich wieder ein lebhafter Ort. Auch hier noch die Spuren gro\u00dfer Industrieanlagen. Auf der H\u00f6he des Canyons wurde eine gewaltige Wohnsiedlung errichtet, die mit einer Seilbahn erreichbar ist. Auf dem gegen\u00fcberliegenden H\u00fcgeln thront rauchend ein Schornstein auf dem Gipfel. Nachtr\u00e4glich erfahre ich, dass hier bis 1989 intensiv Kupfererz abgebaut wurde. Aus Umweltschutz- und Gesundheitsgr\u00fcnden wurden die Industrieanlagen aber geschlossen. Seitdem sinkt die Bev\u00f6lkerungszahl j\u00e4hrlich. Es scheint, als ob sich die gesamte Region nach und nach entv\u00f6lkert.<br \/>\nWas mir besonders auff\u00e4llt ist die \u00fcberaus gro\u00dfe Freundlichkeit der Armenier. Im Gegensatz zu Georgien scheinen die Leute hier auch weit neugieriger zu sein. \u00dcberall wo ich stehenbleibe kommt binnen k\u00fcrzester Zeit jemand vorbei und erkundigt sich nach meinem Vorhaben. Praktisch jedes Auto das uns passiert hupt und freundlich zu. Ich freue mich schon auf die Tage, die ich nach Tiflis in Armenien verbringen werde&#8230;<br \/>\nNoch ein kurzer Blick zur\u00fcck in den Canyon, die schneebedeckten Berge verschwinden aus meinem Blickfeld und das enge Flusstal weitet sich in eine gro\u00dfe Ebene. Tagelang waren wir in winterlichen Gegenden unterwegs. Jetzt kommt der Fr\u00fchling zur\u00fcck. Zuerst passieren wir bl\u00fchende Zaubern\u00fcsse, dann kommen die Kirschb\u00e4ume, die einen zarten Duft verstr\u00f6men. Der Fr\u00fchling kommt zur\u00fcck. Jetzt auch wieder mehr Leute auf den Feldern. Am Stra\u00dfenrand finden sich immer h\u00e4ufiger Leute, die Obst verkaufen. Es sind nur noch wenige Kilometer bis zur Grenze nach Georgien.<br \/>\nNachdem mein gesamtes Gep\u00e4ck akribisch durchleuchtet wurde gehts endlich weiter in Richtung Tiflis. Nur noch 60km und Meilenstein Nr.2 ist erreicht. Leider kommt jetzt wieder starker Gegenwind auf. Mit nur 15km\/h k\u00e4mpfe ich in der Ebene gegen den Wind an. Tiflis ist schon in greifbarer N\u00e4he, doch zuvor muss noch ein fieser H\u00fcgel \u00fcberwunden werden. Noch einmal 10% Steigung, die Beine sind alles andere als erfreut dar\u00fcber&#8230; Jetzt gehts aber endlich bergab! Die Stadt liegt hinter einer langgezogenen Linkskurve. Eine gef\u00fchlte Ewigkeit sieht man nichts von der Stadt. Ab der Stadtgrenze sind es noch gut 12km bis endlich das Hostel erreicht ist. \u00c4hnlich wie in Istanbul geht es die letzten Meter bis zum Hostel \u00fcber eine steile Gasse (nat\u00fcrlich Kopfsteinpflaster). Ich bin kurz davor, abzusteigen und das Rad zu schieben, doch dann taucht schon das Hostel auf&#8230; Etappenziel erreicht. Jetzt sind ein paar Tage Erholung n\u00f6tig. Soweit ich wei\u00df gibt es hei\u00dfe Quellen in Tiflis. Die werde ich mit Sicherheit in den kommenden Tagen mal aufsuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 45 &#8211; 17.M\u00e4rz Alkhatsikhe &#8211; Akhalkalaki: 109km; 5:39h im Sattel; 0-20 Grad, wechselhaft Hotel Die zur\u00fcckliegenden Tage am Goderzi-Pass sind nicht ganz spurlos an mir vor\u00fcbergegangen. Weit schwieriger als sonst fiel mir heute der Start in den neuen Tag. 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